Bislang keine Corona-Soforthilfen für Gnadenhöfe in Bayern

Trotz sinkender Spendeneinnahmen und Schließungen für Besucher haben Gnadenhöfe in Bayern bislang keine Corona-Soforthilfen erhalten. Die Voraussetzungen hätten dafür bisher regelmäßig nicht vorgelegen, weil sich die Einrichtungen normalerweise nicht unternehmerisch betätigten, sagte ein Sprecher des bayerischen Wirtschaftsministeriums am Freitag. Ob die Einrichtungen nun von den Überbrückungshilfen des Bundes profitieren könnten, müsse im Einzelfall entschieden werden.
| dpa
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Daniela Kienle, Leiterin des Gnadenhofes "Zuflucht für Tiere im Allgäu", füttert Lamas und Hunde.
Daniela Kienle, Leiterin des Gnadenhofes "Zuflucht für Tiere im Allgäu", füttert Lamas und Hunde. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
München

Hilfe in Form von Futtermittel-Zuschüssen wie in Nordrhein-Westfalen gibt es in Bayern nicht. Gnadenhöfe leisteten zwar "wertvolle, ehrenamtliche Arbeit", heißt es vonseiten des Umweltministeriums. Sie seien aber rechtlich nicht definiert. Deshalb erhalten sie im Gegensatz zu Tierheimen vom Freistaat auch keine Fördergelder für Investitionen - obwohl sie angesichts der Aufnahme und Vermittlung von Abgabetieren oft ähnliche Arbeit leisten.

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