Restaurants im Bayerischen Hof: Weltreise in einem Haus

In den Restaurants im Bayerischen Hof können sich Münchner auch mal wie im Urlaub fühlen.
| Paul Nöllke
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Urlaubsstimmung mitten in München: der Pool des Bayerischen Hofs.
Urlaubsstimmung mitten in München: der Pool des Bayerischen Hofs. © Imago

München - Eigentlich sollte es hier oben gar nicht so schön sein: Denn der frühere Besitzer des Bayerischen Hofs, Falk Volkhardt, wollte auf das Dach seines Hotels einen Helikopter-Landeplatz bauen. Doch die Stadt erteilte dem ehrgeizigen Projekt eine Absage.

Bayerischer Hof: Eine der schönsten Dachterrassen Münchens

In der Zwischenzeit hatte Volkhardt recht optimistisch bereits die Statik des Hotels verstärken lassen - und beschloss daher statt des Landeplatzes einen Pool, Spa und eine Bar auf das Dach des Hauses zu bauen - und so entstand eine der schönsten Dachterrassen Münchens.

"Der Bayerische Hof lebt von den Münchnern", erklärt seine Tochter und heutige Hotelchefin Innegrit Volkhardt bei der Führung durch die Restaurants und Bars des Hotels diese Woche. Und so sei damals klar gewesen, dass die Terrasse mit dem besonderen Blick über München nicht nur Hotelgästen, sondern auch den Münchnern offen stehen sollte.

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Ob bei einem Glas Prosecco (9,60 Euro), einer Tasse Kaffee (4,90 Euro) oder zum Essen: Das "Blue-Spa" auf dem Bayerischen Hof ist ein beliebter Anlaufpunkt für jeden, der einmal einen besonderen Blick auf seine Stadt haben will.

Wer wirklich etwas zu feiern hat (und auch einmal etwas mehr ausgeben will), kann sich danach ins Sternerestaurant "Atelier" begeben. Hier hat letztes Jahr Küchenchef Anton Gschwendtner übernommen, der edle französischen Küche mit asiatischem Einfluss serviert (Menü in sieben Gängen 255 Euro).

Gschwendtner vom "Atelier"
Gschwendtner vom "Atelier" © ho

Wer etwas weniger ausgeben will, geht ins "Garden", direkt daneben. Hier serviert Küchenchef Philipp Pfisterer beim Presserundgang einen leichten Salat mit grünem Spargel, es gibt aber auch deftigere Hauptspeisen (Wiener Schnitzel 29,50 Euro, Roastbeef 42 Euro).

Pfisterer vom "Garden"
Pfisterer vom "Garden" © ho

Einen Einblick in die Arbeit eines Küchenchefs (und Rezepte) gibt es übrigens auf dem Instagram-Account von Pfisterer. Dort hatte der Koch während der Coronapandemie Videos hochgeladen, wie er für seine Nichten kochte, berichtete er damals der AZ. Heute folgen ihm dort Tausende.

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Besondere Atmosphäre im "Palais-Keller"

Weiter geht es ins Trader Vics, der Tiki-Bar, in der dunkles Holz und bunte Laternen Südsee-Stimmung aufkommen lassen. Letztes Jahr feierte das Restaurant, in dem schon Robbie Williams, Mario Adorf und die Rolling Stones aßen und tranken, 50-jähriges Bestehen. Nicht einmal Handy-Empfang gibt es in den verwinkelten Ecken des Trader Vics - und so fühlt man sich wirklich ein bisschen wie abgeschnitten von der Welt in einem exotischen Urlaub (Mai Tai Cocktail 13,80 Euro).

Wem all das doch zu exotisch ist, dem sei der "Palais-Keller" empfohlen. 1443 erbaut und 2019 umgebaut, herrscht hier nun eine besondere Atmosphäre. Küchenchef Tobias Heinze arbeitet hier mit regionalen Zutaten, neben bayerischen Tapas gibt es auch Wirtshausklassiker (Leberkas 11,20 Euro).

Heinze vom "Palais-Keller".
Heinze vom "Palais-Keller". © ho

Zum Ausklang des Abends könnte man nun noch zu einem Cocktail in die "Falks Bar" schauen. Benannt nach Falk Volkhardt ist es der einzige Raum des Hotels, der im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde.

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