Reserl Wildmoser: Die Witwe bleibt Wiesnwirtin

Nach dem Tod des Übervaters: Reserl Wildmoser und die Kinder teilen sich das Gastro-Imperium.
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Petra Schramek Illustration

MÜNCHEN - Nach dem Tod des Übervaters: Reserl Wildmoser und die Kinder teilen sich das Gastro-Imperium.

Krisensitzung im Café am Marienplatz, das Wildmoser-Sohn Heinz mit seiner Frau betreibt. Gekommen waren Mutter Reserl und Schwester Evi mit ihrem Mann Werner Kasper. Mit dem Vater waren die beiden Kinder zerstritten.

Wie soll es jetzt mit dem Gastro-Imperium weitergehen? Bei Hacker-Pschorr sieht man da kein Problem. Brauerei-Chef Andreas Steinfatt: „Sein Tod ist sehr tragisch. Wir haben 40 Jahre hervorragend zusammengearbeitet. Er war ein treuer Hacker-Pschorr-Wirt. Wir werden der Familie helfen, wo’s geht.“

Das Gasthaus Hinterbrühl hatte sich Wildmoser 1981 gekauft. Es war sein Schatzkästchen. Dort regierte er alleine. Den Donisl hat er von der Brauerei gepachtet und mit seiner Frau betrieben. Die Hühner–und Entenbraterei auf der Wiesn gehört dem Ehepaar zusammen. Die Wildmoser-Kinder wuchsen mit Groß-Gaststätten auf. Zu dem Imperium zählten einst auch die Pschorr-Hallen, die dann Karstadt am Dom weichen mussten, der riesige Pschorr-Keller auf der Theresienhöhe und das Hotel Leoni am Stanberger See. Tochter Evi betreibt mit ihrem Mann das König Ludwig in den Riem Arcaden.

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