rehab republic" : So lohnt sich das Sammeln von Kronkorken an der Reichenbachbrücke

Smarte Umweltaktion für eine saubere Isar. Am Wochenende startet die Münchner Kronkorken-Challenge auf der Reichenbachbrücke.
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Das Kreativkollektiv mit Kronkorkensammelautomat.
Petra Schramek Das Kreativkollektiv mit Kronkorkensammelautomat.

Smarte Umweltaktion für eine saubere Isar. Am Wochenende startete die Münchner Kronkorken-Challenge auf der Reichenbachbrücke.

München - Am Samstag war großer Plopp-Off! Mit einer Vernissage startete das Münchner Kreaktivkollektiv rehab republic ab 19 Uhr seine Recycling-Aktion, mit der die Isar von Kronkorken und Kippen befreit werden soll. Im Zentrum der Aktion steht eine Murmelbahn-Installation am süd-östlichen Treppeneingang, in die die gesammelten Kronkorken hineingeworfen werden können. Durch die Röhre der nachts beleuchteten Installation sollen in den nächsten vier Wochen möglichst viele Kronkorken hindurch rollen. Das lohnt sich nicht nur für die Isar, sondern auch für die Teilnehmer.

Wie viele Bierfässer schafft München in einem Monat?

Unter allen Teilnehmern werden 5-Liter-Bierfässer verlost. Die nämlich werden aus Weißblech hergestellt, jenem wertvollen, 100 Prozent wiederverwertbaren Material, aus dem auch die Kronkorken gemacht sind. Je mehr Kronkorken gesammelt werden, desto mehr (natürlich gefüllte) Bierfässer entstehen am Ende. Auf dem Behälter an der Reichenbachbrücke kann jederzeit abgelesen werden, wie viele Korken schon gesammelt wurden, und wie vielen Fässern das entspricht. "Mit unserem spielerischen Ansatz wollen wir dafür sorgen, dass den Menschen das Thema im Gedächtnis bleibt. Mit dem erhobenen Zeigefinger kommen wir im Umweltschutz nicht weiter", sagt Nina Liebhaber von rehab republic.

Wer gewinnen will, schickt ein Beweisfoto von sich beim Korkeneinwerfen an das Kreativkollektiv, oder postet es in den sozialen Netzwerken. 
Der Auffangzylinder, der ab Samstag am Ende der Bahn möglichst viele Kronkorken beinhalten soll.

Müll-Kippen-Installation und Taschenaschenbecher für Raucher

Auch die Kippen-Problematik wird bei der Aktion berücksichtigt. Zurückgelassene Zigarettenstummel nach langen Isarnächten ärgern Umweltfreunde, Stadtanwohner und Eltern von Kleinkindern gleichermaßen. Deshalb wird am anderen Treppenaufgang eine zweite Installation - die "Müll-Kippe" - aufgestellt. Hier werden alte Zigarettenstummel gesammelt und bei Bedarf auch Taschenaschenbecher verteilt, für alle, die sich an der Aktion beteiligen.

Lesen Sie auch: Der Kampf der Stadt gegen den Isar-Müll

 

 

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