Rathaus-Grüne begeistert von Koalition in München

Nach 100 Tagen in der Regierung in München ziehen die Grünen ein Fazit. Mit Geschwindigkeit und Inhalten ist man nach 100 Tagen sehr zufrieden.
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Grüne-Bürgermeisterin Katrin Habenschaden.
Bernd Wackerbauer Grüne-Bürgermeisterin Katrin Habenschaden.

Die Rathaus-Grünen haben am Freitag eine hochzufriedene Bilanz ihrer ersten 100 Tage Regierungsbeteiligung gezogen. Es sei eine "klare grüne Handschrift" in der Politik der Koalition erkennbar, erklärten die Fraktionsvorsitzenden Florian Roth und Anna Hanusch.

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Besonders stolz ist man auf die Umverteilung von Straßenraum, die "bisher vom Autoverkehr dominiert" gewesen sei. Vorübergehende Radwege, Gastronomie auf Parkplätzen, Nachbarschaftsstraßen, die Absage an neue Autotunnel – auf all das ist man sehr stolz. Man habe "sehr schnell Maßnahmen beschlossen", sagte Florian Roth. In der letzten Wahlperiode habe "Verschieberitis" geherrscht, jetzt, mit den Grünen, gehe alles rasch voran.

Umsetzung des Radentscheids soll Fahrt aufnehmen

Auch einen kleinen Tritt zurück in Richtung der alten rot-grünen Jahre unter Christian Ude leistete man sich am Freitag. Die Grünen sind offenbar sehr stolz auf ihre neue Stärke als nun größte Fraktion. In der Verkehrspolitik, der Klimaschutzpolitik, der Wohnungspolitik, beim sozialen Zusammenhalt und beim Naturschutz sei man damals doch "nur sehr langsam oder gar nicht vorwärtsgekommen", mäkelte die Grünen-Spitze.

Das soll nun anders sein. Und mit allem sind die Grünen doch noch nicht zufrieden. "Die Umsetzung des Radentscheids muss wieder mehr Fahrt aufnehmen", hieß es am Freitag.

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