Protest: Pegida soll nicht vor Synagoge demonstrieren dürfen

Münchens Pegida-Chef Heinz Meyer will am Jakobsplatz für ein Beschneidungs-Verbot demonstrieren – das löst Entrüstung aus.
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Heinz Meyer ist vorbestrafter Pegida-Chef in München.
Petra Schramek Heinz Meyer ist vorbestrafter Pegida-Chef in München.

München - Die SPD-Fraktion im Stadtrat beantragt, dass das KVR alles tun soll, um eine geplante Pegida-Veranstaltung am Jakobsplatz zu verhindern. Pegida will dort am 24. Januar für ein Beschneidungs-Verbot demonstrieren.

"Das vor dem Jüdischen Zentrum zu tun, ist klar antisemitisch", sagte SPD-Stadtrat Marian Offman der AZ. "Es ist vollkommen inakzeptabel und würde weltweit Beachtung finden".

Sprechen bei der Demo will Heinz Meyer, der als OB-Kandidat der rechten "Bürgerinitiative Ausländerstopp" kandidiert. Meyer ist zudem Pegida-Vorsitzender in München und bereits mehrfach unter anderem wegen Körperverletzung verurteilt. Zudem verurteilte ihn das Landgericht im Dezember 2019 wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und eines hetzerischen Posts.

Das KVR prüft, welche Maßnahmen erforderlich sind, "insbesondere eine örtliche Verlegung", teilte ein Sprecher mit.

Bereits am Donnerstag (14.1.) demonstriert Meyer mit Pegida gegen einen geplanten Gemeindebau eines islamisch-bosnischen Vereins in Sendling-Westpark. Auch hier haben sich Gegendemonstranten angekündigt.

Lesen Sie hier: OB Reiter in Umfrage zur Wahl vorn - Münchner SPD frohlockt

 

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