Promi-Zoff am Tegernsee: Nachbar verklagt Uli Hoeneß – wegen zweier Bäume

Uli Hoeneß (74), Ehrenpräsident des FC Bayern München, hat Ärger mit einem Nachbarn in Bad Wiessee. Diese Woche landet der Streit in München vor Gericht.
Es geht um zwei Bäume, die Hoeneß auf seinem Grundstück gepflanzt hat bzw. hat pflanzen lassen. Der Nachbar ist der Auffassung, dass an dieser Stelle keine Bäume gepflanzt werden dürfen. Er hat den 74-Jährigen verklagt, am kommenden Donnerstag soll die Zivilsache vor dem Landgericht München II verhandelt werden. Es geht um einen Eilantrag.

Hoeneß habe die beiden Bäume nachpflanzen lassen, berichtet das "Oberbayerische Volksblatt" ("OVB"). Die Vorgänger-Bäume seien "Opfer der Witterung" geworden. Die beiden neuen Exemplare stehen demnach in einer Gruppe mit jahrzehntealten Bäumen. Alle zusammen befinden sich auf einer größeren Wiese auf Hoeneß’ Grundstück.
Der Nachbar beruft sich auf eine Grundstücksregelung
Dem Nachbarn, dessen Anwesen südlich an das von Uli Hoeneß grenzt, sind die Bäume offensichtlich ein Dorn im Auge. Nach der Auffassung des Nachbarn stehen sie in einem Bereich, der gar nicht bepflanzt werden darf. Der Nachbar berufe sich auf eine Grunddienstbarkeit, so das "OVB".

Eine Grunddienstbarkeit ist ein Recht, das zugunsten eines Grundstücks auf einem anderen Grundstück eingetragen ist. Sie wird ins Grundbuch eingetragen und kann zum Beispiel das Wegerecht oder Baubeschränkungen betreffen. Grunddienstbarkeiten gelten auch, wenn ein Grundstück verkauft wird.