"Preis für Toleranz" an Knobloch und Libeskind

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, und der US-amerikanische Architekt Daniel Libeskind erhalten in diesem Jahr den "Preis für Verständigung und Toleranz" des Jüdischen Museums Berlin. Die beiden sollen nach Angaben vom Montag am 13. November während eines Festaktes von Hetty Berg, Direktorin des Museums, ausgezeichnet werden.
| dpa
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Berlin

Die Laudatio für Knobloch hält der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth. Die 88-Jährige (Geburtstag 29. Oktober) war von 2006 bis 2010 Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, von 2005 bis 2013 auch Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses.

Libeskind wird von der Kuratorin und Kunsthändlerin Daniella Luxembourg gewürdigt. Der 75-jährige Architekt, dessen Bauten international gefeiert werden, ist auch für die 1999 fertiggestellte Erweiterung des Jüdischen Museums Berlin verantwortlich.

Das Museum vergibt den "Preis für Verständigung und Toleranz" seit 2002. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik, "die sich auf herausragende Weise um Verständigung und Toleranz verdient gemacht haben". Im vergangenen Jahr wurden die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright und der Pianist Igor Levit geehrt. Zu den bisher Ausgezeichneten gehören auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (2011), der Dirigent Daniel Barenboim (2006) oder der Künstler Anselm Kiefer (2019).

© dpa-infocom, dpa:211025-99-727452/2

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