Porsche kollidiert mit zwei Autos: Bub (10) verletzt

Weil ein vorausfahrendes Auto unerwartet von der rechten auf die linke Spur zieht, kollidiert ein Porsche auf der A8 mit dem Pkw und einem weiteren Fahrzeug. Ein Kind wird leicht verletzt.
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Der Verkehr wurde langsam auf der Standspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Rückstau reichte etwa zwei Kilometer weit bis zum Autobahnbeginn in München-Ramersdorf.
Thomas Gaulke 2 Der Verkehr wurde langsam auf der Standspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Rückstau reichte etwa zwei Kilometer weit bis zum Autobahnbeginn in München-Ramersdorf.
Die mit Fahrzeugteilen übersäte Unfallstelle erstreckte sich über eine Distanz von hundert Metern.
Thomas Gaulke 2 Die mit Fahrzeugteilen übersäte Unfallstelle erstreckte sich über eine Distanz von hundert Metern.

München - Bei einem Unfall auf der A8 in Höhe München-Fasangarten ist am Dienstag ein zehnjähriger Bub leicht verletzt worden.

Wie die Autobahnpolizei Holzkirchen weiter berichtet, war ein 28-jähriger Mann in seinem Porsche auf der linken Spur in Fahrtrichtung Salzburg "zügig unterwegs" gewesen, als ein etwa 75-jähriger Mann von der rechten auf die linke Spur zog – offenbar, um den vor ihm fahrenden Renault zu überholen.

Tempo falsch eingeschätzt

Dabei hatte der BMW-Fahrer wohl das Tempo des weißen Porsche - eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt es an dieser Stelle nicht - unterschätzt. Um einen Zustammenstoß zu verhindern, zog der Porsche-Fahrer seinen Wagen geistesgegenwärtig nach rechts, erwischte den BMW dabei noch hinten rechts und touchierte auf der rechten Spur auch noch den vorausfahrenden Renault.

Dann schleuderte der Porsche nach rechts gegen die Leitplanke, drehte sich um 180 Grad und kam entgegen der Fahrtrichtung an der Mittelleitplanke zum Stehen. Ein im BMW sitzendes zehnjähriges Kind wurde bei dem Aufprall leicht verletzt, der Bub kam ins Krankenhaus.

50.000 Euro Totalschaden an Porsche

Die mit Fahrzeugteilen übersäte Unfallstelle erstreckte sich über eine Distanz von hundert Metern, an der ramponierten Luxuskarrosse - die Vorderachse wurde bei dem Unfall weggerissen, unter anderem fehlte das linke Vorderrad - entstand ein Totalschaden (rund 50.000 Euro). Von dem Unfall gibt es auswertbares Bewegtbildmaterial, weil in dem Porsche eine Dashcam installiert war.

Neben der Berufsfeuerwehr war auch der Rettungsdienst im Einsatz, der Verkehr wurde langsam auf der Standspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Rückstau reichte etwa zwei Kilometer weit bis zum Autobahnbeginn in München-Ramersdorf.

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