Polizeinotruf wegen Baustellen-Hinweisen überlastet

Zahlreiche Anrufer melden der Polizei vermeintliche Verstöße gegen die Allgemeinverfügung. Doch nicht immer sind sie berechtigt – und belasten den Notruf.
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Die Baustelle am Königsplatz etwa darf auch in Coronazeiten weiter arbeiten.
Djordje Matkovic Die Baustelle am Königsplatz etwa darf auch in Coronazeiten weiter arbeiten.

Zahlreiche Anrufer melden der Polizei vermeintliche Verstöße gegen die Allgemeinverfügung. Doch nicht immer sind sie berechtigt – und belasten den Notruf.

München - Jeden Tag melden Münchner der Polizei Hinweise zu möglichen Verstößen die gegen Corona-Ausgangsbeschränkungen – darunter sind offenbar auch viele Anrufe wegen Baustellen.

Diese stellen allerdings den Polizeinotruf vor Herausforderungen. So berichtet die Münchner Polizei von vielen Anrufen zu Baustellen auf den Straßen, bei denen sich Bürger beschwerten, dass dort weiter gearbeitet werde und viele Menschen auf engem Raum beisammen seien.

Polizei mit Klarstellung auf Twitter

Die Polizei sah sich deswegen zu einer Klarstellung veranlasst: Solche gewerblichen Baumaßnahmen im öffentlichen Bereich seien ausdrücklich weiterhin erlaubt, betonte Polizeisprecher Werner Kraus am Dienstag.

Es sei wichtig, dass der Notruf in diesen Zeiten nicht zusätzlich belastet werde, bat er um Mithilfe der Münchner.

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Lesen Sie hier: Pflege in Corona-Zeiten - Wo Abstand halten nicht geht
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