Polizei-Kalender: Jetzt sind alle Exemplare vergriffen

Nach dem Streit um den umstrittenen Kalender der Deutschen Polizeigewerkschaft schnellt die Nachfrage in die Höhe. „Eigentlich wollten wir sie als Altpapier entsorgen"
| dpa
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Kalender Polizei Polizeigewerkschaft Rassismus
BR/DPolG 3 Kalender Polizei Polizeigewerkschaft Rassismus
Stephan Jansen (dpa) 3
Stephan Jansen (dpa) 3

München – Der umstrittene Kalender der Deutschen Polizeigewerkschaft ist heiß begehrt. Die Nachfrage nach dem Jahreskalender sei in die Höhe geschnellt, sagte der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, am Mittwoch dem Bayerischen Rundfunk. Der Kalender war wegen als geschmacklos und latent rassistisch bezeichneter Karikaturen in die Kritik geladen.

„Ich weiß nicht, ob das beabsichtigt war, aber jedenfalls hat diese Maßnahme dafür gesorgt, dass der Kalender bundesweit eine unglaubliche Aufmerksamkeit errungen hat“, sagte Wendt. Alle Restexemplare seien vergriffen. „Eigentlich wollten wir sie als Altpapier schon entsorgen, weil wir ja mittlerweile März haben.“

Die Landtags-Grünen sprachen von „Alltagsrassismus“, die SPD forderte, die Kalender müssten abgehängt werden. In den meisten bayerischen Polizeipräsidien und ihren Dienststellen ist das nach einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa auch bereits geschehen. Der bayerische Landesverband der Gewerkschaft hatte 3000 Exemplare des Kalenders produzieren lassen.

 

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