Polizei beendet Picknick an der Isar

Fünf junge Leute sitzen am Ufer, essen Pizza und hören Musik. Warum das weiter verboten ist.
| Ralph Hub
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
12  Kommentare Artikel empfehlen
Das Picknick fand an der Isar statt. (Symbolbild)
Das Picknick fand an der Isar statt. (Symbolbild) © imago images / imagebroker

München - So langsam kommt der Frühling in Schwung, die Temperaturen steigen und damit zieht es die Münchner wieder mehr raus ins Freie. So wie zwei Frauen und drei Männer im Alter zwischen 17 und 21 Jahren. Sie trafen sich am Mittwochabend am Fußweg der Isar zwischen der Reichenbach- und Wittelsbacherbrücke. Die Gruppe aus Schülern, Studierenden und Azubis hatte sich Pizza mitgebracht, saß am Boden und hörte Musik.

 

Lesen Sie auch

Fünf Personen aus fünf Haushalten trafen sich

Mehrere Streifen der Polizei beobachteten das Picknick an der Isar und griffen ein. Die Gruppe wurde nach Hause geschickt und zudem wurde jeder einzelne wegen Verstoß gegen das Infektionschutzgesetz angezeigt. Es drohen jeweils 250 Euro Bußgeld. "Die Abstände wurden nicht eingehalten, zudem waren es fünf Personen aus fünf verschiedenen Haushalten", erklärte Polizeisprecher Sven Müller.

Derzeit dürfen sich laut Infektionsschutzverordnung bei einer Inzidenz unter 100 in München lediglich maximal fünf Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten treffen. Bei einer Inzidenz über 100 dürfen sich dann nur mehr Angehörige eines Hausstands nur noch mit einer Person treffen.

Steigende Infektionszahlen bei gleichzeitig steigenden Temperaturen werden dazu führen, so heißt es im Präsidium, dass sich derartige Polizeieinsätze vor allem in Parks, entlang der Isar und an beliebten Treffpunkten in der Stadt häufen.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 12  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
12 Kommentare
Artikel kommentieren