Personalreferent Alexander Dietrich (CSU) muss gehen

Der Personalreferent Alexander Dietrich (CSU) muss aufhören, weil er das falsche Parteibuch hat. Die SPD-Fraktion will seine Amtszeit nicht verlängern.
| Christina Hertel
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Alexander Dietrich.
Alexander Dietrich. © Daniel von Loeper

München - Als "Personalchef" bei der Stadt ist Alexander Dietrich (CSU) für 40.000 Beschäftigte verantwortlich – allerdings nicht mehr lange. Denn offenbar muss er im Sommer 2022, wenn neue Referenten gewählt werden, gehen.

Wie die CSU am Montag mitteilte, will die SPD-Fraktion, die das Vorschlagsrecht für den Posten hat, seine Amtszeit nicht verlängern. Das sei ein "rein parteipolitisch motiviertes Manöver", sagt Georg Eisenreich, der Vorsitzende der CSU München. Tatsächlich hat die SPD schon einen Nachfolger im Blick: Der SPDler Andreas Mickisch soll den Posten übernehmen. Er ist aktuell Stellvertreter im Kreisverwaltungsreferat.

Dietrich bedauert die Entscheidung

Alexander Dietrich hätte gerne weitergemacht. Er bedauere die Entscheidung der SPD, sagte er zur AZ. Allerdings habe er nach der Bundestagswahl, bei der die SPD in München schlecht abgeschnitten hat, kommen sehen, dass es schwer werden könnte, dass ausgerechnet ein CSUler den Job behalten darf.

Bevor er als Personalreferent anfing, arbeitete Dietrich als Richter am Amtsgericht. Als solcher habe er ein Rückkehrrecht. Und wie es für ihn politisch weitergeht? Da hält sich Dietrich bedeckt. Nach 26 Jahren hat er dieses Jahr sein Mandat im Moosacher Bezirksausschuss niedergelegt. 

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