Peer Steinbrück: „Es gibt überall Narren“

Vor Kurzem war er noch als Finanzminister in den USA – jetzt hat Peer Steinbrück mehr Zeit und erzählt, warum er eine Laudatio auf Waldemar Hartmann hält und wie ihm Weißbier schmeckt
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Peer Steinbrück hält eine Laudation auf Waldemar Hartmann
dpa Peer Steinbrück hält eine Laudation auf Waldemar Hartmann

Vor Kurzem war er noch als Finanzminister in den USA – jetzt hat Peer Steinbrück mehr Zeit und erzählt, warum er eine Laudatio auf Waldemar Hartmann hält und wie ihm Weißbier schmeckt

AZ: Herr Steinbrück, als gebürtiger Hamburger kommen Sie am Sonntag nach München, um die Laudatio für Waldemar Hartmann zu halten, der den Sigi-Sommer-Taler der Faschingsgesellschaft Narrhalla erhält. Der geografische Unterschied könnte nicht größer sein

PEER STEINBRÜCK:Geografie ist nicht alles: Ich verstehe mich beispielsweise auch mit Schweizern ganz ausgezeichnet.

Was mögen Sie an München besonders? Gefällt Ihnen der Fasching hier besser als der Karneval in NRW?

Ich bin lernfähig: Den Unterschied zwischen Karneval und Fasching will ich noch kennen lernen. Damit werde ich ganz sicher schon am Sonntag anfangen. Ich weiß aber, dass es überall Narren gibt.

Kam die Anfrage zur Laudatio für Sie überraschend?

Mich überrascht nichts mehr; nicht einmal die Einladung zur Laudatio.

Was verbindet Sie mit Waldemar Hartmann? Woher kennen Sie sich?

Natürlich kenne ich Waldemar Hartmann vom Fernsehen. Persönlich kennen gelernt haben wir uns über einen gemeinsamen Freund schon vor einigen Jahren.

Mögen Sie Weißbier?

Ja, um Längen lieber als Eierlikör. Jetzt, wo Sie fragen: Waldi hat mich noch nie auf ein Weißbier eingeladen.

Waldemar Hartmann tritt neben seiner Tätigkeit als Sportreporter auch zunehmend als Kabarettist in Erscheinung („Waldi und Harry“, „Waldis WM-Club“, „Born to be Waldi“, sein neues Buch, das jetzt erschienen ist). Was können Sie über den Journalisten Hartmann sagen?

Da könnte ich Ihnen einiges erzählen. Aber es gibt Geschichten, die behält man besser für sich; alle anderen – und nicht die schlechtesten! – finden Sie in seinem Buch.

Und über den Kabarettisten Hartmann?

Dass Waldi im Drittberuf Kabarettist geworden ist, wird niemanden wundern, der mit ihm zu fortgeschrittener Stunde schon mal am Stammtisch gesessen hat. Fragen Sie nur Harald Schmidt!

Wie schaffen Sie es am Sonntag so schnell in den Schlachthof nach München? Bis 16 Uhr ist doch in Dresden offiziell Parteitag der SPD mit Erhard Epplers Rede über das 50-jährige Jubiläum des Godesberger Parteitages.

Wir sind die Partei der Moderne: Wir können auch schnelle Ortswechsel. Die Neuwahlen der Parteispitze und die entscheidenden Weichenstellungen für die Zukunft der SPD sind im Wesentlichen am Samstagabend abgeschlossen. Die Rede von Erhard Eppler werde ich nachlesen, und das wird er mir nachsehen – ganz bestimmt.

Interview: T. Langenbach

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