Wiesn-Stadtrat Seidl: Hier winkt er die Peinlichkeiten weg

Am Freitag noch hat er zerknirscht einräumen müssen, gelogen zu haben in seiner Twitter-Nacktfoto-Affäre. Am Sonntag schien Wiesn-Stadtrat Otto Seidl bestens gelaunt beim Trachtenumzug?
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Wiesn-Stadtrat Otto Seidl winkt während des Trachtenumzugs von seiner Kutsche.
az Wiesn-Stadtrat Otto Seidl winkt während des Trachtenumzugs von seiner Kutsche.

München - Offensichtlich versuchte der neue Wiesn-Stadtrat Otto Seidl (71) immerhin, die ganze Peinlichkeit wegzuwinken: rauf auf die Wiesn-Kutsche, jawoll! Dem Volk zuprosten und mit seinem Hut schwenken – genau so hatte sich’s der langjährige CSU-Stadtrat immer schon erträumt.

„Der springt ja wie ein Kasperl herum“, lästerten Rats-Kollegen über den „Lügen-Stadtrat“. Und erstaunt registrierte man, wie Seidl eigenmächtig Menschen (wie den SPD-Kollegen Alexander Reissl) mit in die Kutsche bat.

Erst einen Tag vor Eröffnung des 183. Oktoberfests hatte sich Seidl für einen umstrittenen Twitter-Post entschuldigt, wollte dabei nicht "nicht mehr ausschließen", das Nacktfoto selbst verpostet zu haben. Der CSU-Fraktion reichte diese Erklärun. Sie entschied, dass der 71-Jährige im Amt bleiben darf.

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