Oktoberfest: Erster Maßkrugschläger sucht sich sein Opfer völlig willkürlich!

Dass Maßkrüge zur Schlagwaffe werden, ist auf dem Oktoberfest leider Alltag. Der erste Fall, von dem die Polizei in diesem Jahr berichtet, macht betroffen, weil diesem offenbar nicht einmal ein Konflikt vorausgegangen ist.
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Der Maßkrug: Trinkgefäß und leider auch immer wieder Schlagwaffe.
Peter Kneffel/dpa Der Maßkrug: Trinkgefäß und leider auch immer wieder Schlagwaffe.

München – Gleich am ersten Tag der Wiesn 2019 hat sich auch die erste Maßkrugschlägerei ereignet. Wie die Polizei berichtet, stand am Abend, gegen 20.40 Uhr, ein Münchner in der Bräurosl an einem Tisch, an dem auch Freunde von ihm saßen und unterhielt sich. 

Dann soll ihn plötzlich völlig unvermittelt ein Maßkrug-Schlag am Kopf getroffen haben. Der 49-Jährige ging zu Boden und erlitt eine Platzwunde unter dem linken Auge. Den Schläger hatte er weder kommen noch gehen sehen. 

Täter und Opfer hatten sich noch nie gesehen

Anders als einige Augenzeugen, die den Mann ausmachten und später die Beamten auf diesen aufmerksam machten. Bei ihm handelt es sich um einen 26-jährigen Touristen aus den Niederlanden. 

Nach jetzigem Erkenntnisstand sollen sich Täter und Opfer weder gekannt noch vorher in irgendeiner Weise Kontakt gehabt haben. Der Schlag erfolgte demnach völlig willkürlich. Der 26-Jährige wurde festgenommen und wird einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der darüber entscheidet, ob der Maßkrugschläger verhaftet wird. 

Lesen Sie hier: Der Newsblog zum Oktoberfest 2019

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