Oktoberfest 2017: Für 60 Euro Promis beim Almauftrieb auf der Wiesn zuschauen

Der Almauftrieb in Käfers Wiesn-Schänke zählt zu den Glamour-Höhepunkten. Jetzt dürfen auch Normalos dabei sein - für 60 Euro, um die vielen VIPs zu begutachten. Der Andrang ist riesig.
| Kimberly Hoppe
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Anschauen erlaubt (und oft auch erwünscht): Beim Almauftrieb in Käfers Wiesn-Schänke amüsieren sich die Promis köstlich. Für 60 Euro kann man ihnen dabei auch als Nicht-Promi zuschauen.
Schneider-Press/Wolfgang Breiteneicher Anschauen erlaubt (und oft auch erwünscht): Beim Almauftrieb in Käfers Wiesn-Schänke amüsieren sich die Promis köstlich. Für 60 Euro kann man ihnen dabei auch als Nicht-Promi zuschauen.

München - Die Wiesn ist ja eine Welt für sich. Doch Michael Käfers Wiesn-Schänke ist da nochmal ein sehr eigener Mikrokosmos, vor allem am ersten Sonntagabend. Almauftrieb nennt sich die legendäre Veranstaltung von Event-Profi Philip Greffenius , die seit Jahren die unterschiedlichsten Menschen unter ein Zeltdach bringt.

Nirgendwo sonst schunkelt ein Nachrichtensprecher wie Jan Hofer neben einer Dame, die getrost als Mörtel-Ex bezeichnet werden kann und jedem, der es (nicht) hören mag, stolz erzählt, dass sie für ihr Shooting mit dem slowakischen "Playboy" abspecken musste.

Einmal Promis schauen für 60 Euro

Wer den Gästemix schon immer für ein bisserl sehr bunt hielt, wird nun nochmal eines Besseren belehrt.

Denn die rund 1.000 Promis im ersten Stock sind ab 21:30 Uhr nicht mehr ganz unter sich. Menschen, die wirklich komplett unprominent sind, also nicht mal durch den Auftritt in einer Castingshow aufgefallen sind, mischen sich in die Gänge zwischen den schunkelnden VIPs - und beobachten sie beim Feiern.

Almauftrieb: Promi-Treffen im Käferzelt

Was ist denn hier los?

Viele Promi-Gäste fragen sich, woher plötzlich der Schwung an Neulingen kommt. Die Antwort mag verrückt klingen: Diese Nicht-Promis haben sich in Käfers Wiesn-Schänke gekauft - für 60 Euro. So viel kostet eine sogenannte Flanierkarte. Die bedeutet, dass man eben zu späterer Stunde, wenn das Drei-Gänge-Menü durch ist, an den Promis vorbeiflanieren darf.

Zu essen gibt es für die Besucher nichts, aber zumindest haben sie Bier und Wein inklusive.

Was sagt der Hausherr zu dem ziemlich skurrilen Trend? Michael Käfer zur AZ : "Ich weiß, dass es diese Karten gibt. Die Idee dahinter ist ja auch schön: Menschen, die sonst nicht die Möglichkeit haben, bei uns zu feiern, können mal reinschnuppern. Was neu ist: dass die Nachfrage immer riesiger wird. Wir haben mittlerweile eine Warteliste, das ist schon verrückt. Wichtig ist, dass es nicht zu viele Flaneure werden. 50 bis 60 reichen an einem Abend - und die bringen dann auch im wahrsten Sinne etwas Bewegung rein."

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