Mieterverein warnt vor Untervermietung zur Wiesn

Zur Wiesn sind Touristen bereit, Unmengen an Geld für eine Unterkunft zu bezahlen. Viele Münchner wollen sich durch Untervermietung etwas dazuverdienen. Doch Vorsicht: das kann Folgen haben.
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Wer seine Wohnung an Wiesn-Touristen untervermietet, kann böse Überraschungen erleben.
dpa/AZ Wer seine Wohnung an Wiesn-Touristen untervermietet, kann böse Überraschungen erleben.

München - Viele Münchner vermieten während des Oktoberfestes ein Zimmer oder ihre Wohnung an Touristen unter. Der Mieterverein München warnt allerdings vor mietrechtlichen und steuerlichen Problemen. Die Untervermietung könne ein "lukrativer Nebenerwerb" sein, heißt es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Allerdings sollte für die Untervermietung das Einverständnis des Vermieters eingeholt werden. "Ist das nicht der Fall und der Vermieter bekommt die Untervermietung mit, kann er nach Abmahnung sogar fristlos kündigen", sagt eine Sprecherin des Mietervereins.

Lesen Sie hier: Das kostet ein Hotelzimmer während der Wiesn!

Je nach Lage und Größe der Wohnung verlangen Münchner den Angaben nach bis zu 350 Euro pro Nacht von Touristen. Der Mieterverein verweist darauf, dass es sich bei Mieten um ein zu versteuerndes Einkommen handelt. Außerdem: "Die nicht genehmigte Vermietung stellt eine Zweckentfremdung dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann." Zudem müssten die Mieter für Schäden aufkommen, die betrunkene Wiesn-Touristen in der Wohnung unter Umständen anrichten. "Das kann teuer werden."

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