Löwenbräu-Festzelt: Beschützt von der ganzen Wiesn

Weil sich die Security-Dienste überworfen haben: Plötzlich drohte das Löwenbräu-Festzelt ohne Sicherheitsdienst dazustehen. Doch für Wirt Wiggerl Hagn kam Hilfe.
| lka
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München - Um sieben Uhr abends erreichte Wiesn-Wirt Wiggerl Hagn die Nachricht: 23 seiner Securitys würden am nächsten Tag nicht mehr zum Dienst erscheinen. Grund: Sein eigentlich zuständiger Bewachungsdienst hatte sich mit einem 23 Mann starken Sub-Unternehmer verkracht, „da ging’s um Kompetenzen, wer wo das sagen hat“, sagt Hagn. Sie arbeiteten heuer das erste Mal zusammen, letztes Jahr war noch ein anderer Dienst fürs Löwenbräu zuständig.

40 Securitys sind in Schichten an einem Tag im Löwenbräu Festzelt im Einsatz, am Wochenende 70. Und nun? Hereinspaziert ins Löwenbräu, bis es aus allen Nähten platzt, Massenschlägereien im Zelt?

„Im ersten Moment erschrickt man, aber im Nachhinein hat die Geschichte einen positiven Charakter“, sagt Wiggerl Hagn. Hilfe kam nach einem Aufruf nämlich schnell: Alle Festwirte schickten die Kräfte, die sie entbehren konnten, ins Löwenbräu. „Ich hätte sogar mehr bekommen, als ich brauchen konnte.“, sagt Hagn. „ Das ist toll, weil es alles Kräfte mit Wiesn-Erfahrung sind: Vor unserer Tür steht jetzt zum Beispiel einer, der seit 14 Jahren das Hofbräu bewacht.“

„Wenn ein Kollege Hilfe braucht, sind wir alle zur Stelle“, sagt Wirte-Sprecher Toni Roiderer. Und das Löwenbräu ist jetzt besonders sicher: Beschützt von der ganzen Wirtsbudenstraße.

 

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