Herz, Maß und Riesenrad: Dieses Plakat repräsentiert die Wiesn 2026

Das offizielle Plakat für das Oktoberfest 2026 ist gekürt: Aus 129 Entwürfen setzte sich das farbenfrohe Motiv des Grafikdesigners Florian Huber aus Kranzberg durch. Die Jury überzeugte eine klassische Wiesn-Komposition aus Tradition und Moderne.
von  Niclas Vaccalluzzo
Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) zusammen mit dem Sieger Florian Huber bei der offiziellen Präsentation des neuen Plakats für das Oktoberfest 2026.
Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) zusammen mit dem Sieger Florian Huber bei der offiziellen Präsentation des neuen Plakats für das Oktoberfest 2026. © IMAGO/B. Lindenthaler

Das Plakat für das Oktoberfest 2026 ist da! Aus insgesamt 129 eingereichten Vorschlägen wurde im Rahmen eines Wettbewerbs nun das Siegermotiv gekürt. Gewonnen hat der Plakatentwurf des Grafikdesigners Florian Huber aus Kranzberg.

Der Siegerentwurf wurde an diesem Freitag vorgestellt. Das Motiv präsentiert sich äußerst farbenfroh und wird in Kürze auch die offiziellen Wiesnkrüge zieren. Nachdem im vergangenen Jahr die fleißigen Wiesn-Bedienungen im Mittelpunkt standen, überzeugte die Jury heuer wieder eine klassische Komposition: Frauenkirche, Riesenrad, Herz und natürlich der Maßkrug finden sich im Motiv wieder.

Das Siegermotiv und damit neues Wiesnplakat 2026 von Grafiker Florian Huber aus Kranzberg.
Das Siegermotiv und damit neues Wiesnplakat 2026 von Grafiker Florian Huber aus Kranzberg. © LHM/Referat für Arbeit und Wirtschaft, Florian Huber

Wiesnplakat 2026: Farbenfroh mit klassischen Motiven

Das knallige Design erinnere ihn an den Kunststil Lyonel Feiningers, sagte Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD). Der Wirtschaftsreferent fungierte zugleich als Vorsitzender der Plakatjury, die über das Siegermotiv entschied. „Der Entwurf verbindet gekonnt Tradition und Moderne, zieht mit seiner leuchtenden Farbigkeit die Blicke auf sich und weckt beim Betrachten echte Emotionen“, so Scharpf.

Kurios: Auf Platz zwei des Wettbewerbs landete der Entwurf eines ohnehin mit der Wiesn verbandelten Münchners: Stadtrat und Liedermacher Roland Hefter (SPD), studierter Grafikdesigner, rückte mit seinem Motiv die Brauereirosse in den Fokus – eine Neuheit, die von der Jury besonders positiv hervorgehoben wurde.

Auch bekannter Stadtrat reicht Entwurf ein

Der dritte Platz ging an den Regensburger Philipp Dauer. Er vereinte mehrere klassische Wiesnmotive in einem Herzerl – inklusive eines rothaarigen Münchner Kindls.

Platz Zwei des Wettbewerbs geht an das Motiv von Stadtrat Roland Hefter (SPD). Im Mittelpunkt stehen die Brauereirosse.
Platz Zwei des Wettbewerbs geht an das Motiv von Stadtrat Roland Hefter (SPD). Im Mittelpunkt stehen die Brauereirosse. © IMAGO/B. Lindenthaler

Seit 1952 veranstaltet das Referat für Arbeit und Wirtschaft den Wettbewerb um das Wiesnplakat. In einem ersten Schritt konnten online über 88 Entwürfe bewertet werden. Die 30 bestplatzierten Motive wurden anschließend von einer Fachjury begutachtet.

2500 Euro für den Sieger

Der erste Platz ist mit 2500 Euro Preisgeld sowie einem Lizenzhonorar von 5000 Euro dotiert. Für Platz zwei gibt es 1250 Euro, für Platz drei 500 Euro. Neben dem Sammlerkrug wird das Siegermotiv zahlreiche weitere Lizenzartikel zieren.

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