Guerilla-Aktion beim Oktoberfest-Einlass: Giesinger setzt ein Zeichen

Mit einer Pulli-Aktion will die Münchner Brauerei auf ihr Anliegen aufmerksam machen: Sie will ihr Bier auch auf der Wiesn verkaufen dürfen.
von  Jan Krattiger
Mit Giesinger-Hoodies haben Fans der Biermarke am Anstichtag auf der Wiesn auf sich aufmerksam gemacht.
Mit Giesinger-Hoodies haben Fans der Biermarke am Anstichtag auf der Wiesn auf sich aufmerksam gemacht. © Markus Mühlbauer

"Giesinger Bräu gehört auf die Wiesn", findet dessen Chef Steffen Marx schon lange. Dafür hat seine Brauerei die Aufmerksamkeit beim heutigen Ansturm am ersten Wiesn-Tag ein Zeichen setzen wollen. 

Eine große Gruppe von Unterstützerinnen und Unterstützern ist mit Giesinger-Pulli über der Tracht schon in der Früh in der Schlange vor dem Eingang zu sehen gewesen und war dann auch beim Losstürmen auf die Zelte vorne mit dabei. 

Guerilla-Aktion von Giesinger Bräu auf Oktoberfest

Schon beim Anstehen vor dem Einlass: Giesinger-Fans in entsprechendem Outfit.
Schon beim Anstehen vor dem Einlass: Giesinger-Fans in entsprechendem Outfit. © Markus Mühlbauer

Als "augenzwinkernde Aktion" will die Brauerei das verstanden wissen. Es werde auf dem Oktoberfest bisher ausschließlich Bier der sechs etablierten Münchner Wiesn-Brauereien ausgeschenkt. Die siebte, Giesinger Bräu, möchte schon seit Jahren zu dem erlesenen Kreis dazugehören.

"Wir wollen niemandem etwas wegnehmen", sagt Giesinger-Chef Steffen Marx. "Wir finden nur, dass sich eine Stadt und auch ihre Wiesn weiterentwickeln dürfen.“ Giesinger gehöre zu München, "und deshalb sind wir überzeugt: Irgendwann gehört unser Bier auch auf die Wiesn. Bis dahin bleiben wir hartnäckig – und offensichtlich stehen wir dafür auch ziemlich früh auf."

Einen kleinen Schritt habe man so geschafft, nur das Bier wird noch nicht ausgeschenkt. Aber: "Wir sind Fass da!", scherzt Marx. 

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