Guerilla-Aktion beim Oktoberfest-Einlass: Giesinger setzt ein Zeichen
"Giesinger Bräu gehört auf die Wiesn", findet dessen Chef Steffen Marx schon lange. Dafür hat seine Brauerei die Aufmerksamkeit beim heutigen Ansturm am ersten Wiesn-Tag ein Zeichen setzen wollen.
Eine große Gruppe von Unterstützerinnen und Unterstützern ist mit Giesinger-Pulli über der Tracht schon in der Früh in der Schlange vor dem Eingang zu sehen gewesen und war dann auch beim Losstürmen auf die Zelte vorne mit dabei.
Guerilla-Aktion von Giesinger Bräu auf Oktoberfest

Als "augenzwinkernde Aktion" will die Brauerei das verstanden wissen. Es werde auf dem Oktoberfest bisher ausschließlich Bier der sechs etablierten Münchner Wiesn-Brauereien ausgeschenkt. Die siebte, Giesinger Bräu, möchte schon seit Jahren zu dem erlesenen Kreis dazugehören.
"Wir wollen niemandem etwas wegnehmen", sagt Giesinger-Chef Steffen Marx. "Wir finden nur, dass sich eine Stadt und auch ihre Wiesn weiterentwickeln dürfen.“ Giesinger gehöre zu München, "und deshalb sind wir überzeugt: Irgendwann gehört unser Bier auch auf die Wiesn. Bis dahin bleiben wir hartnäckig – und offensichtlich stehen wir dafür auch ziemlich früh auf."
Einen kleinen Schritt habe man so geschafft, nur das Bier wird noch nicht ausgeschenkt. Aber: "Wir sind Fass da!", scherzt Marx.
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