Forderung nach Bräurosl-Aufgabe: Gay Sunday erhalten!

Die Wirte-Familie Heide gibt die Bräurosl auf der Wiesn auf. Wie es weitergeht, ist noch unklar. Die Stadtratsfraktion der FDP/Freien Wähler fordert nun, dass der traditionelle "Gay Sunday" im Zelt erhalten bleiben soll.
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Hier findet seit Jahrzehnten der "Gay Sunday" statt: Das Bräurosl-Festzelt auf dem Oktoberfest.
Hier findet seit Jahrzehnten der "Gay Sunday" statt: Das Bräurosl-Festzelt auf dem Oktoberfest. © imago/Michael Westermann

München - Die Bräurosl auf dem Oktoberfest ist nunmehr seit Jahrzehnten der Schwulen- und Lesben-Hotspot schlechthin auf der Wiesn. Auch und vor allem wegen des "Gay Sunday" – am ersten Wiesn-Sonntag trifft sich hier traditionell die LGBTQ-Community im Zelt.

Doch ob es den "Gay Sunday" auch noch im nächsten Jahr auf dem Oktoberfest geben wird, ist noch nicht klar. Denn: Die Wirte-Familie Heide gab am Montag offiziell bekannt, das Wiesn-Zelt aufzugeben – aus finanziellen Gründen.

Antrag: "Gay Sunday" erhalten

Die Stadtratsfraktion der FDP/Freien Wähler setzt sich mit einem Antrag nun dafür ein, dass bei der Neuvergabe des Zeltes darauf geachtet wird, dass der "Gay Sunday" für die Wiesn-Besucher erhalten bleibt.

"Die Termine der Rosa Wiesn sind fester und beliebter Bestandteil im Wiesn-Kalender jedes Jahr. Unter anderem der 'Gay Sunday' in der Bräurosl zieht Besucher aus München und allen Kontinenten an und präsentiert München als aufgeschlossene, tolerante und liebenswerte Stadt", begründen die Stadträte Jörg Hoffmann, Gabriele Neff, Fritz Roth und Richard Progl den Erhalt des Termins in ihrem Antrag.

Wer die Bräurosl übernehmen wird, ist noch unbekannt. Als ein möglicher Nachfolger wird Lorenz Stiftl ("zum Spöckmeyer") gehandelt.

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