Es wird eine Wiesn in Moll

AZ-Redakteur Clemens Hagen über die ungewohnte Situation vor dem Wiesnstart und das Positive für die Münchner.
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AZ-Redakteur Clemens Hagen über die vielen freien Plätze auf der Wiesn.
ho AZ-Redakteur Clemens Hagen über die vielen freien Plätze auf der Wiesn.

München - Es gibt noch Plätze auf der Wiesn! Eine Nachricht, die den Münchner beinahe den Morgenkaffee (oder das Feierabendbier) verschütten lässt vor Schreck. Zu verrückt waren die letzten Jahre. Reservierungen: spätestens ab Frühjahr unmöglich. Spontanbesuche: Zelte schon mittags wegen Überfüllung geschlossen.

Heuer ist alles anders. Terror und Amok halten Touristen aus dem In- und Ausland – und sicher nicht nur die – von einem Oktoberfest-Trip ab. Das schafft Raum. Nur, was bloß tun damit? Jubilieren, dass die Wiesn endlich wieder a bisserl münchnerischer wird? Die Gelegenheit beim Schopf ergreifen? Losstürmen auf die Festwiese, als gäb’s kein Morgen? Saufen bis zum Umfallen?

Lesen Sie auch: Terror-Angst - Hoteliers fehlen die Wiesn-Gäste

Schmarrn! Das tut der Münchner natürlich nicht. Denn auch er ist nachdenklich geworden ob des ganzen weltpolitischen Irrsinns, der um ihn herum tobt. Es wird eine Wiesn in Moll, so viel ist sicher. Aber: Man kann auch etwas leiser feiern. Vielleicht sogar schöner.

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