"Du kommst auf wuide Ideen": Schmid unter Wiesnwirten

CSU-Bürgermeister Josef Schmid wird am Nockherberg vor allem auf seine Bierpreisbremse angesprochen. Obwohl die Wiesnwirte davon nicht begeistert sind, grüßen sie ihn beim Derblecken.
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Bürgermeister Seppi Schmid mit Karl-Heinz Knoll, dem Präsidenten des Festrings vom Oktoberfest
Daniel von Loeper Bürgermeister Seppi Schmid mit Karl-Heinz Knoll, dem Präsidenten des Festrings vom Oktoberfest

München - Der zweite Münchner Bürgermeister Josef Schmid (CSU) ist unrasiert gekommen zum Nockherberg. Eine stachelige Schutzhülle kann er brauchen, seit der Wiesn-Chef mit seiner Forderung nach einer Bierpreisbremse fürs Oktoberfest (10,70 Euro) und einer Umsatzpacht für die Wiesnwirte vorgeprescht ist.

Die Bierbarone sind davon naturgemäß nicht begeistert. "Immerhin", sagt Schmid nach einem freundlichen Händedruck mit Peter Inselkammer, dem Chef vom Armbrustschützenzelt, "es gibt doch noch Wiesnwirte, die mich grüßen." Schmid lacht. Und greift auch noch die Hand, die Nockherberg- und Winzerer-Fähndl-Wirt Peter Pongratz ihm entgegenstreckt.

Keine Bedenken mehr - Kartellbehörde: Bierpreisbremse rechtlich zulässig

"Mei, du kommst auf wuide Ideen", sagt Pongratz zu Schmid, zieht kurz eine Augenbraue hoch – und lässt sie dann gleich wieder sinken: "Aber heut ist Salvatoranstich, da müssen wir zum Glück nicht über den Wiesnbierpreis reden." Die nächsten Gespräche, die Josef Schmid mit den Wiesnwirten führen wird, dürften etwas handfester werden.

Zumindest am Nockherberg nehmen es alle noch mit Humor. Schmid auch. Er sagt augenzwinkernd: "Wenn daso weitergeht, werde ich zur Wiesn einen Vorkoster brauchen."

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