Denkbar knapp: Daran wäre die Olympia-Fahrt von Söder und Krause fast gescheitert

Nach dem Sieg Münchens im nationalen Auswahlverfahren für die Olympischen und Paralympischen Spiele wollen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) noch am Abend zusammen auf dem Oktoberfest Achterbahn fahren. Beide hatten die Fahrt im Olympia- Looping für den Fall angekündigt, dass die bayerische Landeshauptstadt in Baden-Baden den Zuschlag bekommt.
"Ich weiß nicht, ob das wirklich ernst gemeint war und da muss ich mich dann auch noch psychisch vorbereiten", hatte Söder nach der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds noch gesagt. Krause ließ seinem möglichen Mitfahrer aber wenig Hoffnung auf einen Rückzieher: "Auf jeden Fall, Olympia-Looping wollen wir gemeinsam fahren." Fast hätten die Sicherheitsbestimmungen auf dem Oktoberfest Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vor der Nummer bewahrt. Wie die AZ-Wiesn-Reporter vor Ort herausbekommen konnten, gilt eine Maximalgröße von 195 cm auf dem beliebten Fahrgeschäft. Markus Söder selbst misst 194 cm. Jetzt gibt es also wirklich keine Ausrede mehr für Söders Wiesn-Runde mit reichlich Umdrehungen.
Fünf Loopings, 30 Meter Höhe, mehr als 90 km/h
Und so haben Krause und Söder auch Nägel mit Köpfen gemacht: Am heutigen Montagabend um 18.30 Uhr soll die rasante Fahrt beginnen. Der Olympia-Looping gehört auf dem Oktoberfest inzwischen quasi zum Inventar. Nach Angaben der Betreiber erwarten die beiden Politiker fünf Loopings bei Geschwindigkeiten von mehr als 90 Kilometern pro Stunde und teils auf einer Höhe von mehr als 30 Metern.