Bierpreis auf der Wiesn: Gar nicht egal

Der Lokalchef Felix Müller über die Bierpreis-Debatte zum Oktoberfest.
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"Denn damit das Volk kommt, darf die Wiesn nicht immer noch teurer werden" - ein Kommentar von AZ-Lokalchef Felix Müller.
Felix Hörhager/dpa, AZ-Montage "Denn damit das Volk kommt, darf die Wiesn nicht immer noch teurer werden" - ein Kommentar von AZ-Lokalchef Felix Müller.

Die Wiesn ist ein städtisches Fest. Das wird oft vergessen. "Ja, mei, die Bierpreise sind doch immer gestiegen" ist kein Argument. Denn die Stadt könnte durchaus vorschreiben, dass der Bierpreis stabil bleibt. Wetten, dass die Wirte ihre Zelte trotzdem behalten?

Mit der Wiesn wird sehr viel Geld verdient. Aber sie bringt extreme Zumutungen mit sich, nicht nur für Anwohner, auch für Menschen, die mit der U5 zur Arbeit fahren, für alle, die aus beruflichen Gründen abends auf die S-Bahn angewiesen sind. Ist das Bier einen Euro günstiger, sparen Kampftrinker vier Euro, ja, mei, so argumentiert die Politik traditionell.

Dabei ist es eben nicht egal, wie die Preise auf einem Volksfest sind. Denn damit das Volk kommt, darf die Wiesn nicht immer noch teurer werden. Sonst werden es (noch) mehr Münchner, die sich von der Wiesn nur belästigt fühlen. Aber keine fröhlichen Stunden mehr mit ihr verbinden. Es ist gut, wenn der neue Wiesn-Chef appelliert. Und wenn hoffentlich noch mal die Debatte darum beginnt, wie die Stadt eine verbindliche Bierpreisbremse ziehen kann.

Lesen Sie hier: Wiesn 2019 - Wirte-Zulassung einstimmig beschlossen

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