An Silvester: Wiesn-Pfarrer Paul Schäfersküpper ist gestorben

Der bekannte und beliebte Wiesn-Pfarrer Pater Paul Schäfersküpper ist in der Silvesternacht im Alter von 72 Jahren verstorben.
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Pater Paul Schäfersküpper (2.v.l.) beim traditionellen Wiesn-Gottesdienst bei einer Taufe im Hippodrom 2013.
Pater Paul Schäfersküpper (2.v.l.) beim traditionellen Wiesn-Gottesdienst bei einer Taufe im Hippodrom 2013. © Andreas Gebert/dpa

München - Über 20 Jahre lang war er Wiesn-Pfarrer mit Leib und Seele: In der Silvesternacht ist Pater Paul Schäfersküpper mit 72 Jahren verstorben. Seine Pfarrei, St. Dionysius in Essen, hatte seinen Tod verkündet: "Obwohl er krank war, kommt sein Tod für uns sehr überraschend", hieß es.

Wiesn-Pfarrer Schäfersküpper: Oft in Tracht auf der Theresienwiese unterwegs

Als Schaustellerpfarrer im Bistum München-Freising war der beliebte Dominikaner lange für die Wiesn zuständig. Oft in Tracht war er dann jeden Tag auf der Theresienwiese unterwegs, kittete mal eine Ehe, taufte Kinder und hörte oft auch einfach nur zu.

Seine besondere Aufgabe nahm er auch immer mit Humor, wie er der AZ vor Jahren berichtete: So habe einmal eine Nonne angeregt, Beichtzeiten auf der Wiesn einzurichten. "Ich habe ihr gesagt: Die Menschen kommen auf die Wiesn, um zu sündigen, nicht, um zu beichten", sagte Pater Paul und lachte.

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Er erzählte auch, was ihn an diesem besonderen, aber auch anstrengenden Job motivierte: "Das Chaos in den Leuten mitzutragen und daraus Wege zu finden, damit es sich in eine Ordnung begibt."

Pater Paul wird am 8. Januar in Essen beigesetzt.

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