Ohne Maske, aber mit Grablicht: Polizei löst mehrere "Querdenker"-Treffen auf

Am Montagabend hat die Münchner Polizei mehrere Zusammenkünfte von "Querdenkern" beendet. Die Veranstaltungen waren nicht angemeldet, zudem hielten die Teilnehmer die Corona-Regeln nicht ein.
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"Querdenker" am vergangenen Freitag bei einer Veranstaltung in Fürstenfeldbruck.
"Querdenker" am vergangenen Freitag bei einer Veranstaltung in Fürstenfeldbruck. © imago/ZUMA Wire

München - Wie die Polizei berichtet, haben sich Anhänger der "Querdenken"-Bewegung am Montagabend an mehreren Orten in München zu einem sogenannten "Abendspaziergang" getroffen. Die geltenden Corona-Regeln schienen für die Teilnehmer eher nebensächlich zu sein, denn neben der Maskenpflicht wurde laut Polizei auch die Mindestabstandsregel missachtet.

"Querdenker" ohne Maske, aber mit Grablichtern

Die Veranstaltungen wurden zuvor nicht angemeldet, die "Querdenker" hatten sich zuvor über die Sozialen Medien verabredet. In Milbertshofen, Ottobrunn und Unterschleißheim "spazierten" jeweils rund 20 Personen mit Grablichtern, Laternen und Kerzen durch die Gegend. Der Polizei zufolge konnten gegen rund 20 Personen Anzeigen nach dem Versammlungsgesetzt sowie dem Infektionsschutzgesetz erstellt werden.

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Die Münchner Polizei hat zwischen Montag- und Dienstagmorgen (jeweils 6 Uhr) insgesamt 1.600 Kontrollen im Stadtgebiet durchgeführt. Dabei wurden 80 Verstöße angezeigt, in 22 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

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