ÖPNV-Warnstreiks in Bayern: Auch München steht wieder auf der Liste

Die Warnstreiks gehen in eine weitere Runde. Neben Bamberg sind weitere bayerische Städte betroffen. Wenn sich in den Verhandlungen nicht noch etwas tut, gibt es auch in München wieder Chaos im Nahverkehr.
Guido Verstegen
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Verdi fordert weiterhin eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro sowie Verbesserungen bei der Arbeitszeit, insbesondere die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und eine Mindestruhezeit von elf Stunden.
Verdi fordert weiterhin eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro sowie Verbesserungen bei der Arbeitszeit, insbesondere die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und eine Mindestruhezeit von elf Stunden. © Peter Kneffel/dpa

In Bamberg läuft der Warnstreik am Dienstag und Mittwoch, am Donnerstag und Freitag will die Gewerkschaft Verdi den Nahverkehr in weiteren bayerischen Städten lahmlegen. Auch in München drohen U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse wieder auszufallen.

Warnstreik in München? "Halten uns offen, ob einmal oder auch zweimal etwas passiert"

Die nächste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern geht am 9. März über die Bühne. "Angesichts der Erfahrungen aus den Gesprächen der zweiten Runde habe ich so meine Zweifel, dass sich vorher noch etwas tut und sich die Arbeitgeber bewegen", sagte Haris Softic von Verdi München der AZ.

Sollte sich dies so bewahrheiten, "wird es vor dem 9. März auf jeden Fall etwas geben – und wir halten uns offen, ob einmal oder vielleicht auch zweimal etwas passiert", geht der für München zuständige Gewerkschaftssekretär Stand jetzt von weiteren Warnstreiks im ÖPNV der bayerischen Landesshauptstadt aus. 

Warnstreiks im ÖPNV: Das fordert die Gewerkschaft

Als am 13. Februar gestreikt wurde, gab dies die Gewerkschaft zwei Tage zuvor bekannt. "Üblich ist es, dass wir die Öffentlichkeit 36 bis 48 Stunden vorher informieren, also mit Blick auf die Bevölkerung auch nicht zu kurzfristig", so Softic. 

Verdi fordert weiterhin eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro sowie Verbesserungen bei der Arbeitszeit, insbesondere die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und eine Mindestruhezeit von elf Stunden. Diese Punkte seien kein Luxus, sondern Voraussetzung, um Personal zu halten und neue Kollegen für die Verkehrsbetriebe zu gewinnen.

Dienstag und Mittwoch Warnstreiks in Bamberg, weitere Städte folgen

Die Gewerkschaft appelliert an das Verständnis der Fahrgäste. "Die Streiks sind nicht gegen Euch gerichtet. Aber wer morgen einen ausgeschlafenen Fahrer will und übermorgen noch einen funktionierenden ÖPNV, der muss heute ins Personal investieren", heißt es in einer Mitteilung.

Die nächsten jeweils ganztägigen Ausstände treffen laut Verdi Augsburg am Donnerstag, Regensburg am Donnerstag und Freitag, Passau und Landshut am Freitag, wie Verdi mitteilt.

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In Bamberg geht der Warnstreik im bayerischen Nahverkehr weiter. Seit 6 Uhr am Dienstag blieben die Busse in der oberfränkischen Stadt im Depot, sagte ein Sprecher der Stadtwerke der dpa. Diese hätten einen Notfallfahrplan mit einem privaten Busunternehmen eingerichtet. Schwierig wird es am Nachmittag, wenn der Faschingsumzug durch die Stadt zieht. 

Verdi-Landesbezirksleiter: "Wir werden die Streiks ausweiten" 

Ende vergangener Woche hatte die zweite Runde der Tarifverhandlungen für den bayerischen Nahverkehr ohne Ergebnis geendet. Bis zum nächsten Verhandlungstermin am 9. März will Verdi weiter streiken. Sinan Öztürk, stellvertretender Landesbezirksleiter Verdi Bayern, betont: "Wir werden die Streiks ausweiten. Das war verhinderbar. Ein ernstzunehmendes Angebot hätte weitere Streiks abgewendet."

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  • Himbeer-Toni vor einer Stunde / Bewertung:

    Und ihr wollt mir ernsthaft mein Auto ausreden?

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  • Newi83 vor 22 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Himbeer-Toni

    Fossil vergasen ist die geile Zukunft Deutschlands

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  • Himbeer-Toni vor einer Minute / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Newi83

    Ihre Hysterie hilft mir auch nicht an meinen Arbeitsplatz zu kommen.

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