ÖPNV in München: Verhärtete Fronten - MVV-Tarifstreit endet ohne Ergebnis

Die Stadt fordert eine Nullrunde bei den Preisen für Fahrkarten im MVV, die Bahn will die Preise weiter um 3,5 Prozent anheben.
| az/zif
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München - Werden die MVV-Tickets zum Fahrplanwechsel im Dezember schon wieder teurer - oder bleibt es ausnahmsweise mal bei den aktuellen Preisen? Die Tarifpartner haben in dieser Frage gestern bei einer ersten Gesprächsrunde keine Einigkeit erzielen können.

Die Bahn beharrt weiter auf einer Preiserhöhung von 3,5 Prozent. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und sein Stellvertreter Josef Schmid (CSU) wollen mit Unterstützung der umliegenden Landkreise dagegen eine Nullrunde durchsetzen.

Dass es am Ende tatsächlich keine Preissteigerung geben wird, ist derzeit aber eher unwahrscheinlich. Die Beschäftigten der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) haben gestern eine Lohnerhöhung durchgeboxt. Alleine, um diese Mehrkosten auffangen zu können, rechnet die MVG mit einem nötigen Aufschlag bei den Ticket-Preisen in Höhe von 1,6 Prozent.

Im Rathaus hat man sich deshalb nun ein neues Ziel gesteckt: Am Ende soll auf jeden Fall eine Eins vor dem Komma stehen. Eine höhere Preissteigerung halten die Verhandlungsführer der Stadt für sozial unverträglich. Die Gespräche werden in zwei Wochen fortgesetzt. Dann wird auch ein Abschluss erwartet.

Lesen Sie hier: Deutsche Bahn fürchtet Oktoberfest-Luftballons

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