OB Krause ruft Münchnerinnen und Münchner zum gemeinsamen Wassersparen auf
Aufgrund der aktuellen Hitze in der Stadt haben die Stadtwerke München (SWM) an die Bewohnerinnen und Bewohner appelliert, mit dem Trinkwasser sparsam umzugehen." Im Vergleich zu einem "normal temperierten" Junitag liegt der Wasserverbrauch in München aktuell um rund 20 Prozent höher", teilte ein SWM-Sprecher mit. "Daher bietet sich die Situation an, auf verantwortungsbewusstes Handeln hinzuweisen und so unnötige Verbräuche zu vermeiden."
Aktuell scheint der Aufruf bei vielen Münchner aber noch keine Wirkung zu zeigen. Aus diesem Grund hat sich Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) am Freitag auf seinen Social-Media-Kanälen an die Menschen in der bayerischen Landeshauptstadt gerichtet, um diese noch einmal zum Wassersparen zu ermutigen.
OB Krause ruft die Münchner zum gemeinsamen Wassersparen auf
"Die Hitzewelle, die derzeit durch München rollt, macht sich mittlerweile auch bei der Wasserversorgung bemerkbar", so das Münchner Stadtoberhaupt.
"Normalerweise verbrauchen die Münchner am Tag 300 Millionen Liter Trinkwasser am Tag, aktuell seien es, laut Stadtwerken, jedoch 400 Millionen Liter, also ungefähr ein Drittel mehr. Gleichzeitig befinden sich die Grundwasserstände nach einem trockenen Winter und Frühjahr auf einem Tiefstand", so Krause weiter.
Diese beiden Tatsachen kombiniert, führen dazu, dass sich die Stadt München derzeit nah an den Grenzwerten befindet, wie viel Wasser entnommen werden kann.
"Unnötiger Verbrauch, dort wo es geht, bitte vermeiden"
Angesichts der sommerlichen Temperaturen am Wochenende, an dem auch die Münchner Christopher-Street-Day-Parade stattfinden soll, erinnert Krause daran, wie wichtig es bei Hitze sein, ausreichend zu trinken. "Deswegen sollte anderer unnötiger Verbrauch, dort wo es geht, vermieden werden", so Krause.
Um unnötigen Wasserverbrauch zu vermeiden, empfiehlt Krause, wie es auch schon die Stadtwerke getan haben, auf das "Bewässern von Gärten und Rasenflächen zu verzichten, den Pool oder das Planschbecken erstmal nicht zu befüllen oder auch die nächste Autowäsche zu verschieben."
Trotz seines Appells zum Wassersparen weist Dominik Krause darauf hin, "dass sich die Stadt München noch nicht im kritischen Bereich befindet", verbunden mit der Bitte, gemeinsam dafür zu sorgen, dass es auch dabei bleibt.
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