Keine Autowäsche und mehr: So sollen Münchner bei der Hitzewelle Trinkwasser sparen

Hitzetage und tropische Nächte: Da suchen nicht nur die Bewohner der Landeshauptstadt nach Abkühlung. Die Stadtwerke mahnen deshalb, sparsam mit Trinkwasser umzugehen.
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Ein Autofelge wird mit einem Hochdruckreiniger abgespritzt. In der aktuellen Hitzewelle solle man auf die Autowäsche besser verzichten.
Ein Autofelge wird mit einem Hochdruckreiniger abgespritzt. In der aktuellen Hitzewelle solle man auf die Autowäsche besser verzichten. © IMAGO/Rene Traut

Wegen der andauernden Hitzewelle mahnen die Stadtwerke München einen sparsamen Umgang mit Trinkwasser an. "Im Vergleich zu einem "normal temperierten" Junitag liegt der Wasserverbrauch in München aktuell um rund 20 Prozent höher", teilte ein Sprecher der Stadtwerke mit. "Daher bietet sich die Situation an, auf verantwortungsbewusstes Handeln hinzuweisen und so unnötige Verbräuche zu vermeiden."

Der Eisbach bietet ideale Abkühlung in München, der eigene Pool im Garten solle aktuell besser pausieren, raten die Stadtwerke München.
Der Eisbach bietet ideale Abkühlung in München, der eigene Pool im Garten solle aktuell besser pausieren, raten die Stadtwerke München. © Leonie Asendorpf/dpa

Unnötigen Wasserverbrauch vermeiden: Das raten die Stadtwerke München

So sollten Münchnerinnen und Münchner vor allem auf das ausgedehnte Bewässern von Gärten und Rasen verzichten. Pools und Planschbecken sollten vorerst nicht mehr befüllt werden. Ebenso sollte das Autowaschen ausgesetzt werden, riet der Wasserversorger. Was das eigene Hydrieren angeht, würden diese Hinweise aber nicht gelten: "Bei diesem Wetter ist viel Trinken ratsam, vor allem Trinkwasser als kalorienfreier Durstlöscher."

Durch den Klimawandel sind Hitzewellen intensiver und wahrscheinlicher geworden. In Deutschland kratzt das Thermometer zum Wochenende an der 40-Grad-Grenze.
Durch den Klimawandel sind Hitzewellen intensiver und wahrscheinlicher geworden. In Deutschland kratzt das Thermometer zum Wochenende an der 40-Grad-Grenze. © Jens Büttner/dpa/dpa-tmn

In Gefahr sei die Versorgung mit Trinkwasser in München nicht, aber: "Auch wenn Münchens Trinkwasserversorgung stabil ausgelegt ist, belasten die andauernde Hitzewelle und ausbleibende Niederschläge die verfügbaren Wassergewinnungsressourcen", teilten die Stadtwerke mit. "Die Münchnerinnen und Münchner können mit ihrem Verhalten dazu beitragen, diese Belastung zu reduzieren."

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29 Kommentare
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  • Der wahre tscharlie am 23.06.2026 19:03 Uhr / Bewertung:

    Einen gewissen Prozentsatz an Menschen wird dieser Appell null interessieren, solange das Wasser aus der Leitung kommt.
    Vielleicht kommt auch bei uns mal die Zeit, so wie jetzt schon in den USA, wo Rasensprengen oder Wasser für den Pool verboten sind. Und wo eine Water-Police unterwegs ist und saftige Geldstrafen verteilt, wenn sich jemand nicht dran hält.

    Und nicht vergessen, vor ein paar Jahren wurde auf manchen Flüssen die Schiffart eingestellt wegen Niedrigwasser.

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  • Wolff am 23.06.2026 12:27 Uhr / Bewertung:

    Wenn schon diese paar Hitzetage zu einer angespannten Trinkwasserversorgung führen, dann gute Nacht! Da sollte die SWM lieber mal ihre Arbeit richtig machen.

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  • Gelegenheitsleserin am 23.06.2026 12:41 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Wolff

    @Wolff
    "Wenn schon diese paar Hitzetage zu einer angespannten Trinkwasserversorgung führen, dann gute Nacht! Da sollte die SWM lieber mal ihre Arbeit richtig machen."

    ... oder der Wolff den Artikel sorgfältig lesen

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