Notruf bei Überfall - Blinkendes Taxi-Schild ist Alarmsignal

Wenn Taxifahrer in Gefahr sind, beispielsweise durch einen Überfall, schlagen sie Alarm. Daran erkennen Sie einen Notfall.
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Taxis in München. Wenn die Schilder rot blinken, sollte man die Polizei rufen.
dpa Taxis in München. Wenn die Schilder rot blinken, sollte man die Polizei rufen.

München - Wenn Passanten oder Autofahrer ein Taxischild mit rot blinkenden LEDs sehen, dann ist es Zeit, die Polizei zu rufen. Denn bei den roten Lämpchen handelt es sich um ein Notruf-Signal. Die Botschaft: der Taxifahrer befindet sich in Gefahr oder in einer Notlage - beispielsweise durch einen Überfall.

Immer mehr Fahrzeuge auch in München haben die Möglichkeit zum sogenannten stillen Alarm, bei dem gleichzeitig auch die Taxi-Zentrale selbst informiert wird, ausgelöst durch einen Knopf in der Nähe des Fahrers. Die Zentrale kann dann feststellen, wo sich der Fahrer gerade befindet und die Polizei und Kollegen informieren.

Neben dem stillen gibt es auch den lauten Alarm

Neben dem stillen gibt es aber auch einen lauten Alarm. Dieser aktiviert die Hupe und die Blinklichter des Taxis. Damit sollen ebenfalls Passanten aufmerksam gemacht und der Täter vertrieben werden.

Die Hupe gibt dabei das altbekannte SOS-Signal ab: drei kurze, drei lange und wieder drei kurze Töne - wie früher die Morsezeichen, die SOS ergeben. Sie waren Anfang 1900 auf einer internationalen Telegrafiekonferenz als Notsignal vereinbart worden.

Kürzlich kam es in Schwabing zu einem Taxi-Notruf. Anwohner hörten nachts die Hupe und riefen die Polizei. Allerdings nicht, weil sie Hilfe rufen wollten, sondern um sich wegen Ruhestörung zu beschweren. Nur einer erkannte das S.O.S.-Signal.

Lesen Sie auch: München in Zahlen - Das sagt das Statistisches Jahrbuch

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