Nach Tauchgang in Starnberger See: Münchner mit Heli in Klinik geflogen

Ein erfahrener Münchner Taucher klagt nach einem Tauchgang plötzlich über Atemnot. Mit einem Helikopter kommt er in eine Klinik.
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Abtauchen und aufräumen: Ein Taucher beim Säubern des Sees.
Privat Abtauchen und aufräumen: Ein Taucher beim Säubern des Sees.

Starnberg - Am Sonntagvormittag klagte der 59-jährige Münchner nach einem normal verlaufenen Tauchgang nach Verlassen des Sees plötzlich über Lähmungserscheinungen und Atemnot. 

Ein anderer Taucher verständigte den Rettungsdienst. Der Verletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Murnau geflogen.

Bestand eine Vorerkrankung?

Bei dem Verunglückten handelt es sich um einen sehr erfahrenen Taucher, der selbst als Ausbilder tätig ist. Er war nur bis in 29 Meter Tiefe an einer bei Tauchern beliebten Steilwand im Starnberger See getaucht. 

Ob ein Gerät nicht funktioniert hatte oder ob der Mann unabhängig des Tauchganges erkrankt war, ist noch nicht bekannt. Der Verunfallte war während des Flugs in die Klinik stetig bei Bewusstsein.

Die Ausübung von Sport im Freien ist während der geltenden Ausgangsbeschränkungen zulässig. Dazu zählt auch Tauchen in Seen. Prinzipiell appellieren Sicherheitskräfte jedoch, riskante Sportarten, bei denen es regelmäßig zu Rettungseinsätzen kommt, derzeit zu unterlassen.

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