Nach Rangelei: Mann wehrt sich gegen Polizisten

Als Beamte der Bundespolizei eine Rangelei zwischen drei Afghanen am Münchner Hauptbahnhof schlichten wollen, eskaliert die Situation. Einer der Männer wehrt sich vehement gegen die Einsatzkräfte.
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Einsatzkräfte der Polizei am Münchner Hauptbahnhof. (Archivbild)
dpa Einsatzkräfte der Polizei am Münchner Hauptbahnhof. (Archivbild)

München - Am Montagabend kam es in der Schalterhalle des Münchner Hauptbahnhofs zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Männern aus Afghanistan. Eine Streife der Bundespolizei bemerkte den Vorfall und trennte die Männer voneinander. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, hatte ein 31-Jähriger seinen 21 Jahre alten Landsmann mit einem Faustschlag verletzt.

Als die Beamten den Mann daraufhin mit zur Wache nehmen wollten, folgte er den Anweisungen der Polizisten nicht und leistete Widerstand. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann daraufhin an den Armen, dieser wehrte sich weiter, indem er die Beine anzog, sich schwer machte und versuchte, sich aus dem Griff der Polizisten zu lösen.

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Auf der Wache angekommen, war der 31-Jährige noch immer äußerst aggressiv – ein Alkoholtest ergab einen Wert von gut 1,6 Promille. Der 31-Jährige wird am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

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