Nach Fahndung: Schläger-Trio vom Englischen Garten identifiziert

Die Polizei konnte die gesuchten Personen identifizieren, die Ende April in eine Schlägerei im Englischen Garten verwickelt waren und per Öffentlichkeitsfahndung gesucht wurden.
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Polizeibeamte im Englischen Garten. (Archivbild)
Polizeibeamte im Englischen Garten. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa

München - Wie bereits berichtet, ist es am 24. April zu einer Schlägerei im Englischen Garten gekommen, bei der insgesamt drei Personen verletzt wurden.

Erste Ermittlungen der Polizei ergaben Hinweise auf drei bis dahin unbekannte Täter – einer von ihnen soll mit der Faust zugeschlagen, der zweite Verdächtige mit einer Flasche geworfen und die dritte Person mit einer Flasche zugeschlagen haben.

Ein 15-Jähriger aus dem Landkreis München konnte bereits kurz nach der Tat identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Bei ihm handelte es sich um den gesuchten Faustschläger. Er wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung angezeigt und nach der Anzeigenbearbeitung entlassen.

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Im Zuge der kriminalpolizeilichen Sachbearbeitung hat die Polizei zudem einen 16-Jährigen mit Wohnsitz in München identifiziert, der einem der Opfer im Englischen Garten mit der Faust ins Gesicht geschlagen hatte. Bei ihm handelt es sich um den vermeintlichen Flaschenschläger. Er wurde ebenfalls wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

Dritte Festnahme nach Zeugenhinweis

Anschließend startete die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung, die Ermittler baten um Bilder und Videos von Zeugen. Im Rahmen der Ermittlungen konnten nun auch die beiden anderen Verdächtigen identifiziert werden. 

Der bislang unbekannte Verdächtige, der eine Flasche geworfen haben soll, wurde durch den telefonischen Hinweis eines Zeugen identifiziert und am vergangenen Freitag in Haidhausen vorläufig festgenommen. Bei ihm handelt es sich um einen 16-jährigen irakischen Staatsbürger mit Wohnsitz in München. Er wurde ebenfalls wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt und nach der Sachbearbeitung wieder entlassen. Die Polizei ermittelt weiter.

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