Nach Drohvideo: Extremismus-Zentralstelle ermittelt gegen Soldaten

Wegen eines Drohvideos hatte die Polizei einen Bundeswehrsoldaten in München festgenommen. Mittlerweile ermittelt die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus gegen den Mann.
| AZ/dpa
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Einsatzkräfte der Polizei stehen auf dem Odeonsplatz vor der Feldherrnhalle.
Einsatzkräfte der Polizei stehen auf dem Odeonsplatz vor der Feldherrnhalle. © Peter Kneffel (dpa)

München - Nach einem Drohvideo gegen den Staat hat die bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus die Ermittlungen gegen einen Berufssoldaten übernommen.

Extremistischer Hintergrund wird nicht ausgeschlossen

Das Verfahren werde derzeit wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderungen zu Straftaten geführt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft München am Montag mit. "Ermittelt wird jedoch in alle Richtungen, soweit strafrechtliche relevante Sachverhalte im Raum stehen." Ein extremistischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, hieß es weiter.

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Der Mann, nach eigener Aussage Oberfeldwebel bei den Gebirgsjägern aus Bad Reichenhall, hatte in einem etwa eine Minute langen Video-Clip unter anderem die Rücknahme der staatlichen Corona-Maßnahmen und der Duldungspflicht, nach der die Covid-Schutzimpfung in der Bundeswehr zur Vorschrift wurde, verlangt.

Er war am Donnerstag in München zunächst festgenommen worden, kam dann aber wieder frei, weil die Staatsanwaltschaft Traunstein keine akute Gefahr durch den Soldaten sah.

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