Nach AfD-Wahl in Sachsen-Anhalt: BMW zieht Konsequenzen

Anfang der Woche ist mit Tobias Rausch erstmals ein Landtagspräsident von der AfD gewählt worden. Der ranghöchste Politiker des Landes muss sich allerdings einen neuen Anbieter für ein Auto suchen.
von  AZ/dpa
Als erster AfD-Politiker in Deutschland ist Tobias Rausch am vergangenen Dienstag zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt worden. (Archivbild)
Als erster AfD-Politiker in Deutschland ist Tobias Rausch am vergangenen Dienstag zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt worden. (Archivbild) © Jan Woitas/dpa pool/dpa

Sachsen-Anhalts Landtagspräsident Tobias Rausch von der AfD wird künftig auf einen BMW-Dienstwagen verzichten müssen. Nach dpa-Informationen wurde das Angebot für eine Verlängerung des Leasingvertrages für das Fahrzeug zurückgezogen, das dem Landtagspräsidenten persönlich zugeordnet ist. Zuerst hatte "Die Zeit" darüber berichtet. 

Die Dienstwagenflotte von Landesregierung und Landtag umfasst mehrere Fahrzeuge, die meisten davon stammen von BMW. In der Regel sind die Dienstwagen nicht persönlich zugeordnet und werden von mehreren Politikern und Beamten gemeinsam genutzt.

Nach BMW-Absage: AfD-Anfrage bei Elon Musk 

Einige wenige, darunter das Gefährt des Präsidenten, sind jedoch personifiziert. Der Vertrag für das betreffende Auto des Landtagspräsidenten wäre im November ausgelaufen. Die BMW Group teilte auf Anfrage mit, sich grundsätzlich nicht zu einzelnen Kundenbeziehungen zu äußern.

Anzeige für den Anbieter X über den Consent-Anbieter verweigert

Auf dem Sozialen Netzwerk X bittet die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, Beatrix von Storch, Plattformbesitzer und Tesla-Eigner Elon Musk um einen Wagen aus dessen E-Autoreihe.  Unter dem Posting, das vielfach geteilt und geliked wurde, finden sich bereits zahlreiche Kommentare – aber noch keine positive Antwort von Elon Musk. 

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