Münchnerin verliert zehntausende Euro an Bitcoinbetrüger

Die Frau überwies mehrmals Geld, weil sie auf ein Gewinnversprechen hereingefallen war. Die Polizei warnt vor den oft professionell gemachten Webseiten.
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Die Münchnerin fiel auf ein angebliches Bitcoin-Gewinnversprechen herein. (Symbolbild)
Die Münchnerin fiel auf ein angebliches Bitcoin-Gewinnversprechen herein. (Symbolbild) © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

München - Über mehrere Monate hinweg zahlte die Münchnerin immer wieder Geld auf ein Konto in Osteuropa. Sie war auf ein betrügerische Seite im Internet hereingefallen, die mit einem hohen Gewinnversprechen mit Bitcoins warb.

Erst, als sich die 50-Jährige bei ihrer Bank einen Kredit holen wollte, wurde ein Bankmitarbeiter stutzig. Da hatte die Münchnerin aber schon mehrere zehntausend Euro überwiesen. Am Mittwoch schließlich informierte die Frau die Polizei.

Polizei warnt vor Betrugsmasche

Die Ermittler warnen in diesem Zusammenhang: Das sogenannte "Gewinnversprechen" sei schon seit längerer Zeit eine bekannte Masche von Trickbetrügern, um gutgläubige Bürger zur Herausgabe / Überweisung von teils hohen Geldbeträgen zu bewegen. 

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Die Handlungsweise sei immer ähnlich. Anrufer geben sich als Notare, Rechtsanwälte, Polizeibeamte oder Bankangestellte aus. Es werden am Telefon hohe Gewinne in Form von  Geldbeträgen,  Sachleistungen oder aktuell zusätzlich sehr lukrative Geldanlageformen (z.B. Bitcoins) offeriert. Bevor der finanzielle Vorteil jedoch ausbezahlt, zugestellt oder die Gewinnausschüttung der Geldanlage erfolgen kann, müssen erst einmal Geldbeträge (Steuern, Gebühren oder Beträge zur Depoteröffnung) auf ein besonderes Konto überwiesen werden.

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