Münchner Urteil nach Totschlag mit Kochtopf – BGH verwirft Revision

Im Streit erschlägt eine hochbetagte Frau ihre Freundin mit einem Kochtopf. Sie wird zu vielen Jahren Haft verurteilt. Nun hat auch der Bundesgerichtshof den Fall abgeschlossen.
von  AZ/dpa
Die 91 Jahre alte Frau ist mit ihrer Revision beim Bundesgerichtshof gescheitert. (Symbolbild)
Die 91 Jahre alte Frau ist mit ihrer Revision beim Bundesgerichtshof gescheitert. (Symbolbild) © Uli Deck/dpa

Eine 91 Jahre alte Frau aus München ist nach einer tödlichen Kochtopf-Attacke auf ihre beste Freundin mit ihrer Revision am Bundesgerichtshof (BGH) gescheitert. Die Revision werde als unbegründet verworfen, hieß es im entsprechenden Beschluss.

Das Landgericht München I hatte die heute 91-Jährige im Juli vor einem Jahr zu acht Jahren und drei Monaten Haft wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Bereits im Verfahren hatten die Verteidiger der Frau den Umgang mit ihrer Mandantin in einer ersten nächtlichen Beschuldigtenvernehmung kritisiert. 

Das Münchner Landgericht war zu dem Schluss gekommen, dass die Seniorin im Jahr zuvor ihre engste 77 Jahre alte Freundin im Streit um das Aufräumen von Einkäufen unter anderem mit einem Kochtopf geschlagen und tödlich verletzt hatte. Der BGH-Beschluss stammt vom 30. April.

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