Münchner U-Bahnen: Bunte Bilder gegen Diskriminierung

In animierten Videoclips in der U-Bahn erzählen Münchner von ihren Rassismus-Erfahrungen.
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Die Clips sind im Comic-Stil gehalten.
Die Clips sind im Comic-Stil gehalten. © LHM

München - Zwei junge Münchner sitzen auf einer Decke. Der Mann wird von einem Sicherheitsdienst kontrolliert. Die Frau nicht. Der Mann hat eine dunkle Hautfarbe.

Es ist eine Situation, von der sehr viele Menschen berichten können. "Rassismus ist, wenn ich wegen meiner Hautfarbe als Einziger kontrolliert werde", sagt er. Die Szene ist aus einem der Videoclips, die jetzt in Münchner S- und U-Bahnen laufen. Initiiert hat diese die städtische Fachstelle für Demokratie anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die kommende Woche beginnen.

Internationale Wochen gegen Rassismus

"Seit dem Beginn der Corona-Pandemie beobachten wir eine weitere Radikalisierung rassistischer und antisemitischer Diskurse", sagt die Leiterin der Fachstelle, Miriam Heigl. Wie diese Diskriminierungen ganz konkret aussehen, das zeigen die Clips. Wie die Sozialarbeiterin, die in einem Clip sagt, sie werde immer für eine Klientin gehalten - das sei für sie Rassismus. Eine Münchnerin mit Kopftuch sagt, Rassismus sei für sie "wenn Leute mich sehen und denken, sie wüssten wo ich herkomme".

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Die offizielle Auftaktveranstaltung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2021 findet am 15. März um 19 Uhr online unter www.muenchen.de statt. Sie steht unter dem Titel "Solidarität in Zeiten von Corona. Gegen die Radikalisierung rassistischer und antisemitischer Diskurse im Kontext der Pandemie".

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