Münchner Kriminalstatistik: Kein Grund zur Panik!

Der AZ-Polizeireporter Ralph Hub schreibt in seinem Kommentar über die aktuelle Kriminalstatistik für München. Einen Grund zur Angst sieht er nicht - im Gegenteil.
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AZ-Polizeireporter Ralph Hub.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa/AZ AZ-Polizeireporter Ralph Hub.

München - Die Kriminalität in München ist in einigen Bereichen gestiegen. Das ist Fakt. München bleibt die sicherste Großstadt der Republik. Das ist ebenso Fakt. Millionendorf wird München gerne genannt. Doch das passt schon lange nicht mehr. München ist eine europäische Metropole. Menschen aus allen Ecken der Welt leben und arbeiten hier dicht beieinander. Meist funktioniert das völlig reibungslos und ganz ohne Polizei.

Doch das Leben in einer Millionenstadt hat auch Schattenseiten. Das sieht man beispielsweise im Bahnhofsviertel. Dort räumt die Polizei seit einiger Zeit mit Nachdruck auf. Was man an der Zahl der registrierten Straftaten sieht. Doch eine Blumenwiese mit Einhörnern und tanzenden Feen wird aus dem Bahnhofsviertel nie werden, genauso wenig wie aus dem Rest der Stadt.

Keine heile Welt

Vandalismus, Einbrüche, Gewaltkriminalität, Drogen Sexualdelikte. Dieselben Probleme findet man auch auf dem Land – nur in entsprechend kleinerer Dimension. Früher sei alles besser gewesen, meinen manche. Doch die viel beschworene heile Welt von früher war gar nicht so heil.

Im Gegenteil. München war vor 20 oder 30 Jahren deutlich unsicherer. Auch das ist Fakt. Um so schwerer lässt sich nachvollziehen, wenn Leute erzählen, sie hätten Angst. Diese Angst ist irrational und lässt sich mit den aktuellen Zahlen nicht belegen.

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