Münchner-Kindl-Bräu: Bier fließt ab 2023

An der A 995 kann nun der Neubau für die Brauerei Münchner-Kindl-Bräu entstehen. Die Stadt ändert den Flächennutzungsplan.
| Emily Engels
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Der Traunsteiner Gastronom Dietrich Sailer träumt schon lange davon, die 1880 gegründete Münchner-Kindl-Bräu  wiederauferstehen zu lassen.
imago images/Michael Westermann Der Traunsteiner Gastronom Dietrich Sailer träumt schon lange davon, die 1880 gegründete Münchner-Kindl-Bräu wiederauferstehen zu lassen.

München - Dort, wo aktuell noch eine alte Tankstelle steht, darf der Unternehmer Dietrich Sailer die Münchner-Kindl-Brauerei bauen.

Und zwar an der Tegernseer Landstraße 337, direkt an der A 995. Der Stadtrat hat am Mittwoch beschlossen, den Flächennutzungsplan von einem Biotop in ein "Sondergebiet Brauerei" zu ändern.

Der Boden des Geländes ist auch derzeit schon versiegelt und wurde bisher als Tankstelle genutzt. Natur gibt es also keine. Sailer plant auf dem Grundstück den Bau einer Brauerei, die pro Jahr bis zu 12.000 Hektoliter Bier produzieren soll.

Münchner-Kindl-Bräu: Dietrich Sailer hält die Namensrechte

Zusätzlich ist eine Gastronomie mit 199 Sitzplätzen geplant. Das erste Bier soll 2023 fließen. Das Münchner-Kindl-Bräu wurde 1880 in Haidhausen gegründet und 1905 von der Unionsbrauerei übernommen, die 1921 in Löwenbräu aufging. Dietrich Sailer hat sich die Namensrechte gesichert.

Lesen Sie hier: Bogenhausen - Grünes Licht für ein "grünes" Hochhaus

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