Münchner grapscht auf der Wiesn immer wieder Frauen an, KVR verbannt ihn vom Oktoberfest
Für einen 32 Jahre alten Wiesn-Fan aus München ist das 191. Oktoberfest bereits nach knapp einer Woche zu Ende. Weil er seine Finger nicht bei sich behalten konnte und immer wieder Frauen im Bierzelt begrapschte, sprach das Kreisverwaltungsreferat für die restlichen Festtage ein generelles Betretungsverbot gegen den Mann aus.
Der 32-Jährige gibt sich unbelehrbar
Mehrere Frauen im Hacker-Festzelt beschwerten sich am Donnerstagabend beim Sicherheitsdienst, dass sie von einem bestimmten Mann begrapscht worden seien. Der Fremde habe ihnen über der Kleidung an den Po gefasst. Die Security kümmerte sich sofort um den Grapscher. Der 32-Jährige flog umgehend aus dem Festzelt und erhielt Hausverbot. Ein Alkoholschnelltest ergab, dass der Grapscher an dem Abend bereits 1,7 Promille im Blut hatte.
KVR erlässt gegen den Mann ein Betretungsverbot für die Wiesn
Die Security verständigte die Polizisten von der Wiesnwache. Bei der Überprüfung der Personalien des Verdächtigen kam heraus, dass es nicht das erste Mal war, dass er auf der Wiesn sexuell übergriffig geworden war. Gegen ihn war schon einmal ein Platzverweis ausgesprochen worden, den er aber offenbar ignorierte.
Die Wiesnwache setzte sich mit dem Kreisverwaltungsreferat in Verbindung. Da ein befristeter Platzverweis offensichtlich keinerlei Eindruck auf den 32-Jährigen gemacht hatte, fuhr das KVR jetzt ein größeres Geschütz auf: Der in München lebende Ungar darf nicht mehr auf die Theresienwiese. "Das Betretungsverbot gilt für ihn bis zum Ende des Oktoberfestes am 4. Oktober", sagte ein Polizeisprecher. Im kommenden Jahr darf der Mann wieder aufs Oktoberfest, vorausgesetzt, er hat bis dahin gelernt, sich zu benehmen. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion 17, die Wiesnwache.
