Münchenstift: Zahlen Senioren bald 400 Euro mehr?

Die Mitarbeiter des Altenheimträgers Münchenstift bekommen mehr Geld: doch auf wessen Kosten?
| Emily Engels
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Die Mitarbeiter des Altenheimträgers Münchenstift bekommen mehr Geld: doch auf wessen Kosten?

München - OB Dieter Reiter (SPD) höchstpersönlich hat die Verdopplung der Münchenzulage bei dem städtischen Altenheimträger Münchenstift gefordert.

Doppelte Münchenzulage: Müssen sie die Pflegebedürftigen zahlen?

Jetzt bekommen die Mitarbeiter ab April auch mehr Geld – allerdings nicht aus dem Säckel der Stadt, sondern vermutlich dem Geldbeutel der Senioren! Reiters SPD-Fraktion versucht jetzt, den Schaden zu beheben, bevor er tatsächlich eintritt. "Letztlich ist es die Pflegeversicherung, die mit ihren begrenzten Zuschüssen dafür sorgt, dass jede Gehaltserhöhung 1:1 auf die zu Pflegenden umgelegt werden muss", erklärt Fraktionschef Christian Müller. Er kündigt an: "Es wird keine Kostensteigerung in Höhe von 400 Euro geben."

Denn seine SPD fordert, dass der Stadtrat sich so schnell wie möglich mit der Refinanzierung der München-Zulage befassen muss. Müller appelliert: "Kostensteigerungen von bis zu 400 Euro sind nicht darstellbar. Wir müssen umfassend nach Wegen suchen, um die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige so gering wie nötig zu halten."

Lesen Sie hier: 5.000-Euro-Prämie für den Münchner Pflege-Nachwuchs

Lesen Sie hier: Münchner SPD fordert - Besseres Essen im Seniorenheim!

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