Münchens Finanzen liegen vor: Stadt sitzt auf 16,5 Milliarden Euro

Der Kämmerer der Stadt München, Christoph Frey (SPD), legt neue Zahlen zu den Stadt-Finanzen vor.
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Rechnet man alles Sachvermögen der Stadt München zusammen (wie Grundstücke, Wohnungen, Schulen, Bäder, U-Bahnhöfe & Co.), kommt man auf 16,5 Milliarden Euro.
Peter Kneffel/dpa Rechnet man alles Sachvermögen der Stadt München zusammen (wie Grundstücke, Wohnungen, Schulen, Bäder, U-Bahnhöfe & Co.), kommt man auf 16,5 Milliarden Euro.

Der Kämmerer der Stadt München, Christoph Frey (SPD), legt neue Zahlen zu den Stadt-Finanzen vor.

München - Wäre die Stadt München ein Konzern, könnte man sagen: Die Vermögenslage ist "stabil und geordnet". So jedenfalls nennt das Kämmerer Christoph Frey (SPD), der am Freitag eine Gesamtschau auf die Finanzlage vorgelegt hat, die erstmals auch die städtischen Töchter und Eigenbetriebe einbezieht.

Dieter Reiter: "Was wir planen, können wir zahlen"

Rechnet man alles Sachvermögen zusammen (wie Grundstücke, Wohnungen, Schulen, Bäder, U-Bahnhöfe & Co.), kommt man auf 16,5 Milliarden Euro. Aus dem Haushalt für dieses Jahr sind außerdem 330 Millionen Euro als Gewinn übrig geblieben.

Die Schulden (680 Millionen Euro) wachsen in der Bilanz vor allem deshalb auf 5,8 Milliarden an, weil erstmals etwa die Verluste der Stadtwerke (aus der Windkraft) eingerechnet werden. Die Einnahmen-Lage (14,7 Milliarden aus Steuern, Gebühren und Schenkungen) wertet der Kämmerer als positiv.

"Wir haben ein solides Fundament für die Investitionen, die uns bevorstehen", sagt OB Dieter Reiter (SPD) – und meint damit etwa den sechs Milliarden Euro teuren U-Bahn-Bau, den der Stadtrat gerade erst beschlossen hat, weitere 6,5 Milliarden Euro für den Schulbau und etliche Millionen für den Bau von Wohnungen, die Kliniksanierung und Kulturbauten. "Was wir uns vorgenommen haben, können wir uns auch leisten", sagt er.


Finanz-Details: Einblicke

Ein paar Details aus der Gesamtschau:

  • 2,2 Millionen Euro Zuschüsse hat der Tierpark Hellabrunn bekommen.
  • 7,1 Milliarden Euro nahmen die Stadtwerke mit dem Verkauf von Strom, Erdgas, Fernwärme und Wasser ein.
  • 7 Milliarden Euro hält die Stadt für Beamtenpensionen zurück.
  • 1,5 Millionen Euro hält die Stadt als "sonstige Vorräte" vor, wie für Kostüme und Bühnenbilder in den Kammerspielen.

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