Münchens Alt-OB Christian Ude nach Knie-OP: So geht es ihm jetzt
Seine Knie-OP am Donnerstag hat Münchens Alt-OB Christian Ude (SPD) gut überstanden. "Es geht mir wunderbar", sagte er am Freitagmittag (16.10.) zur AZ. "Ich bin heute schon auf Krücken durch das ganze Krankenhaus gelaufen." Den Eingriff spüre man wegen der Narkose sowieso nicht, "aber auch hinterher nicht. Vor einer solchen Knieoperation muss heutzutage wirklich niemand mehr Angst haben."
Müller-Wohlfahrt: "Jetzt hatschens aber arg"
Ude war am Donnerstag in der Chirurgie der Sana Klinik in Sendling am linken Knie operiert worden, nachdem die Sportmedizin-Legende Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der langjährige Mannschaftsarzt des FC Bayern, ihm den freundlichen Hinweis gegeben habe, dass er inzwischen unvorteilhaft laufe. "Jetzt hatschens aber arg", hat er zu mir gesagt, erzählt Ude. "Mir ist jetzt ein halbes künstliches Kniegelenk eingesetzt worden, weil meine Kniescheibe gewackelt hat und meine Kniegelenke über die Jahre übermäßig strapaziert worden sind." Dass das gut geklappt habe, könne er schon am Tag nach dem Eingriff merken: "Jetzt wackelt da nichts mehr."
Ursache: eine Tanzeinlage mit Sabine Csampai
Das Knie-Malheur sei übrigens die Folge einer Tanzeinlage, die Ude 1990 (als neu gewählter zweiter Bürgermeister unter OB Schorsch Kronawitter) mit der grünen Sabine Csampai beim "Rathaustanz" habe geben müssen. Sie war als erste Frau in München dritte Bürgermeisterin geworden. "Am Abend nach der Vereidigung sollten wir einen so schneidigen und lebensfrohen Eindruck beim Tanzen machen, dass ich mir einen Meniskus-Riss zugezogen habe", erzählt Ude.

Reha mit seiner Frau am Tegernsee
Nun rechne er damit, dass er noch bis Sonntag in der Sana Klinik bleibe und danach nach Hause gehen dürfe. Anschließend geht es für zwei bis drei Wochen in die Reha an den Tegernsee, zusammen mit seiner Frau Edith von Welser-Ude.
Und was plant der Alt-OB zu seinem 79. Geburtstag in gut einer Woche, am 26. Oktober? "Absolut nichts", sagt Ude, "weil am Tag danach nehme ich an den Kammerspielen an der 70-Jahr-Feier der Lach- und Schießgesellschaft teil. Das ist wenigstens ein anständiger runder Geburtstag." Hinterher gehe es zurück in die Reha. Er werde erst im nächsten Jahr seinen 80. Geburtstag "gebührend feiern".
