München: Zu viel Gegenprotest? Pegida sagt Demo an Synagoge ab

Pegida wollte am Freitag unweit der Synagoge demonstrieren. Doch der Verein hat die Demo abgesagt – zuvor hatte sich eine große Gegenbewegung abgezeichnet.
| AZ/ls
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München - Die rechtsextremistische Bewegung von Pegida hat ihre Demonstration unweit der Münchner Synagoge abgesagt. Das bestätigte das Kreisverwaltungsreferat (KVR) der AZ. In der Nacht sei eine entsprechende E-Mail eingegangen, so ein Sprecher. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

Eigentlich war geplant, dass Pegida am Freitagnachmittag am Jakobsplatz gegen "Beschneidung von Säuglingen und Kindern" demonstriert – ein klarer Affront gegen die jüdische Gemeinde, noch dazu zu Beginn des Schabbats. Das KVR hatte den Ort der Demo dann verlegt, ließ sie aber rund 100 Meter von der Synagoge entfernt zu. Nun hat Pegida aber von selber klein bei gegeben.

Das Bündnis "München ist bunt" hatte zu einer großen Gegendemo aufgerufen und mit großem Zulauf gerechnet. Laut KVR soll diese Demo weiterhin stattfinden.

Lesen Sie hier: Sicherheitsbehörden stufen Münchner Pegida-Chef als Gefährder ein

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