München-SPD will mehr Turnhallen

Die Rathaus-SPD will bei der Schaffung neuer Sporthallen endlich vorankommen.
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München - Nicht nur in Sachen Wohnraum, auch bei der Infrastruktur ist es in München längst eng geworden. Etwa bei den Schulen und ihren Sportstätten. Die Stadt hat deshalb schon vor Jahren eine milliardenschwere Schulbauoffensive angestoßen, mit vielen neuen Hallen, Schwimmbädern und Außenanlagen.

Aber auch die Infrastruktur für Freizeitsportler und Sportvereine muss ausgebaut werden. Längst sind auch die oft völlig überlaufen, der Belegungsdruck ist enorm, die Nachfrage kann oft nicht befriedigt werden, in vielen Vereinen gibt es lange Wartelisten. Dem widmet sich die Stadt mit dem Sonderförderprogramm zum Hallenbau von Vereinen, außerdem werden Flächen für die Allgemeinheit gesichert, wie zuletzt etwa im Siemens-Sportpark.

Rathaus-SPD schlägt zehn neue Standorte für Sporthallen vor

Doch zusätzlich zu den Bemühungen der Stadt sei es notwendig, die Vereine beim Bau eigener Anlage zu unterstützen, meint die Rathaus-SPD. Die Fraktion hat deshalb nun ein ganzes Paket von Anträgen eingebracht, mit denen sie sich sich für mehr Flächen und neue Hallen einsetzt.

Konkret werden zehn neue Standorte für Sporthallen vorgeschlagen, fünf davon werden auch schon benannt. Etwa der Parkplatz an der Klausener Straße, die Freifläche an der Fromundstraße zwischen Gufindauner- und Tegernseer Landstraße und der Parkplatz zwischen Soyerhofstraße, St.-Quirin-Platz und Tegernseer Landstraße in Harlaching.

Zudem soll eine neue Sporthalle auf der Bezirkssportanlage an der Görzer Straße in Ramersdorf-Perlach geschaffen werden. Auch an der Großmarkthalle in Sendling, konkret an der südwestlichen Grenze des Areals, wo durch den Markthallen-Neubau ein neues Stadtquartier entstehen soll, solle eine neue Sporthalle entstehen, so die SPD.

"Wir wollen noch mehr Tempo machen beim Ausbau der Sportstätten in München"

In beiden Fällen solle geprüft werden, ob man das jeweilige Grundstück einem oder mehreren "baufähigen und bauwilligen" Sportvereinen überlassen könnte. Dem Vereinssport soll zudem durch eine Zwischennutzung der städtischen Schulsporthalle an der Auenstraße 19 weitergeholfen werden, so lange bis dort geplante Bauarbeiten beginnen.

Außerdem soll die Stadt auch alle weiteren Flächen, die derzeit für eine Sportnutzung aufgehoben werden, daraufhin prüfen, ob sie Vereinen überlassen werden können, damit diese dort mit eigenen Mitteln und öffentlicher Förderung neue Sportstätten bauen.

"Wir wollen noch mehr Tempo machen beim Ausbau der Sportstätten in München", sagt Verena Dietl, sportpolitische Sprecherin der Fraktion. "Wir fordern die Flächen dafür ein und bitten die Verwaltung, die Vereine zu unterstützen.

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